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Plastikplanet – Unsere Meere ertrinken in Plastikmüll

Plastikmüll ist gefährlich

Hilfe – unsere Meere ertrinken in Plastikmüll! Nicht mehr lang, und es schwimmt mehr Plastik darin als Fische. Für die Meeresbewohner ist das eine große Gefahr. PETAKids erklärt dir, wie du weniger Plastik verbrauchst.

Kennst du die große Pyramide in Ägypten? Stell dir mal vor, 25 davon treiben in Form von Plastikmüll bereits in den Ozeanen – und jedes Jahr kommen ungefähr 2 dazu. Wie kommt diese riesige Menge Plastik ins Meer? Auf unterschiedlichen Wegen: Große Schiffe, die Waren transportieren, verlieren in Unwettern ganze Container voll mit Produkten aus Plastik: Spielzeug, Plastikteller und -besteck, Schuhe und vieles andere. Auch der viele Müll, den Menschen achtlos in die Natur werfen – wie Plastiktüten zum Beispiel – , wird vom Wind direkt vom Strand ins Meer geweht, oder landet über verschmutzte Flüsse.

Plastikmüll im Meer

Dann gibt es noch ganz winzige Plastikteilchen, die über den Abfluss in unseren Wohnungen und Häusern über Umwege das Meer erreichen. Diese Teilchen sind in Duschgel drin, in Zahnpasta und verschiedenen Cremes. Sie sollen etwa eure Zähne sauberer machen – oft werden sie auch nur benutzt, um die Packung mit billigen Stoffen aufzufüllen, damit mehr Geld damit verdient werden kann. Unsinnig – findest du nicht auch? Leider werden eine ganze Menge davon ins Wasser gespült, wenn wir duschen oder uns die Zähne putzen.

Müllinseln gefährden das Leben im Meer

Durch die Meeresströmungen sammelt sich der Müll in riesigen Strudeln. Die größte dieser Müllinseln befindet sich zwischen Hawaii, dem amerikanischen Festland und Asien im pazifischen Ozean. Sie ist größer als Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Lettland, Litauen, Estland, die Slowakei und die Schweiz zusammen – gigantisch, nicht wahr?

Der ganze Müll – die großen und die winzig kleinen Plastikteile – ist eine tödlichen Gefahr für Fische, Wale, Meeresschildkröten und Vögel werden. Nicht nur essen viele Tiere versehentlich Plastik und verstopfen damit ihre Mägen. Unzählige verheddern sich auch in alten Fischernetzen oder Plastiktüten, einige ersticken darin.

Hinzu kommt, dass Plastik nicht verrottet. Es bleibt für Jahrhunderte im Wasser und wird nur immer kleiner zerrieben durch Wellen und Sonneneinstrahlung. Schon in den entlegensten Orten haben Wissenschaftler Plastik gefunden: In den tiefsten Tiefen des Meeres, in der Südsee und im Eis am Nordpol.

Vogel mit altem Fischernetz

Was kannst du tun?

Einige Menschen bauen Geräte, um die riesigen Mengen Plastikmüll aus dem Wasser herauszuholen. Du kannst mithelfen, dass der Müll gar nicht erst ins Meer gelangt:

  • Benutze für deinen Einkauf Beutel aus Leinen anstatt Plastiktüten.
  • Werfe niemals achtlos Müll auf die Straße, in dem Wald oder auf den Strand. Nimm ihn mit nach Hause, wo du ihn umweltgerecht in der passenden Tonne entsorgen kannst.
    Statt Strohhalmen aus Plastik, besorge welche aus Roggen zum Beispiel oder Glas.
  • Besuche einen „Unverpackt“-Laden mit deinen Eltern. Dort gibt es viele Lebensmittel, die nicht in Plastik einpackt werden. Ihr könnt eure wiederbefüllbaren Behälter einfach selbst mitbringen und Linsen oder Reis hineinfüllen. Das spart Verpackungsmüll!
  • Ersetzt eure Zahnbürsten aus Plastik, nachdem sie „verbraucht“ sind, durch welche aus Bambus – die machen eure Zähne genauso gut sauber und sind besser für die Umwelt.
    Achtet als Familie darauf, dass eure Duschgels und Cremes kein Mikroplastik, also winzige Plastikteilchen, enthält. Das braucht wirklich niemand!
  • Vielleicht gibt es in deiner Nähe regelmäßige Aktionen, in denen Müll aus der Natur gesammelt und entsorgt wird – gemeinsam kann das viel Spaß machen! Frag einfach einmal deine Eltern danach.

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