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Pferderennen

Foto: (c) PETA

Vielleicht hast du das schon einmal im Fernsehen gesehen: Pferde, die mit Reitern auf dem Rücken wie verrückt nebeneinander eine Strecke entlangjagen. Viele begeisterte Zuschauer auf den Rängen jubeln den Pferden und ihren Reitern zu. Einige Zuschauer haben sogar Geld gewettet, dass das Pferd ihrer Wahl alle anderen hinter sich lassen wird.
Das einzige, worauf du wetten kannst, ist, dass Pferderennen für die Tiere eine große Qual sind! So spannend ein solches Rennen auch für die Zuschauer sein mag: für die ‚Rennpferde‘ liegen Verletzungen und Tod immer nur einen Hufschlag voneinander entfernt. Das hättest du nicht gedacht? Dann lies hier weiter und erfahre mehr.

Pferderennen – Ein Rennen um Leben und Tod

Ein Pferd trägt – so haben es Experten berechnet – in jedem 22. Rennen eine Verletzung davon, die es ihm unmöglich macht, das Rennen zu beenden. Das Ergebnis dieser traurigen Berechnung: mindestens 44 tote Pferde in nur zwei Jahren. Denn für eine solche extreme Belastung, wie beim Pferderennen und dem dazugehörigen Training, sind die Tiere einfach nicht gemacht.
Die Zucht hat im Laufe der Zeit die Beine von manchen Pferderassen zu zerbrechlich für ihre Körper werden lassen. Um den Belastungen standhalten zu können, werden sie oftmals von Medikamenten abhängig gemacht. Denn sie erhalten reichlich Medizin, um sie trotz Verletzungen an Rennen teilnehmen zu lassen. Der Druck der Reiter im Rücken der Tiere, (im Pferderennsport nennt man sie Jockeys), tut sein übriges. Mit Peitschenhieben werden die Pferde dazu gebracht, immer schneller zu laufen. Kann ein Pferd diese Leistungen nicht mehr erbringen, so wird es aussortiert und landet zumeist im Schlachthof.

Was du tun kannst!

Vielleicht denkt du, dass du so eine Veranstaltung sowieso noch nie besucht hast und jetzt, wo du Bescheid weißt, auch niemals besuchen würdest. Was also kannst du tun?
Wenn dir jemand erzählt, dass er demnächst ein Pferderennen besuchen möchte, so erzähle ihm, wie sehr die Pferde für die Unterhaltung der Menschen leiden müssen. Wenn in deiner Stadt oder in deiner Gegend eine Pferderennbahn ist, schreibe einen Leserbrief an die Zeitung und bitte sie, über das Leiden der Pferde zu berichten. Falls du dazu Hilfe benötigst, kannst du dich auch gern an PETAKids wenden (info@petakids.de).

Wusstest du..?

Pferde pflegen untereinander und auch mit Menschen tiefe Freundschaften. Sie suchen sich ihre Freunde sehr genau aus und sind dann ihr ganzes Leben ein treuer Gefährte. Man kann mit ihnen toll „sprechen“ – denn da sie Fluchttiere sind, achten sie auf jede noch so kleine Regung in der Umwelt und auch deines Körpers und reagieren sofort darauf. Wenn Du z.B. müde bist und mit hängenden Schultern und langsamen Schritten auf ein Pferd zukommst, wird es Dir ruhiger begegnen, als wenn Du gerade und schnell auf es zuläufst. Und Pferde suchen sich ihre Kumpel auch nach Rasse und Fellfarbe aus: manche mögen keine Schimmel, manche pflegen Freundschaften nur mit der gleichen Rasse usw. .