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Was ihr über Tauben wissen solltet

Kaum ein Tier siehst du so oft wenn du durch die Stadt spazierst wie Tauben. Obwohl wir sie ständig sehen, wissen wir recht wenig über sie.

Stadttauben haben keinen guten Ruf

Weil die Tiere in vielen Städten unerwünscht sind, werden die Tauben verfolgt, vergrämt und müssen schlimme Angriffe ertragen. Spitze Metallnadeln werden an Gebäuden angebracht, sodass die Tiere sich dort nicht niederlassen können oder sie werden tagtäglich von Passanten gejagt oder getreten. Weil die Tauben sich rasant vermehren, werden sie sogar getötet, um die Anzahl der Tiere in den Städten zu verringern. Das ist alles andere als tierschutzgerecht. Die Stadt Aachen zum Beispiel hat das bereits vor Jahren erkannt und dafür gesorgt, dass der Taubenbestand auf tierfreundliche Weise weniger wurde.

So fing alles an

1995 schlossen sich mehrere Aachener Tier- und Naturschutzorganisationen zur „Arbeitsgruppe Stadttauben“ zusammen. Es wurden Taubenschläge (so nennt man die Unterkunft der Tiere), kontrollierte Futterstellen und eine Auffangstation für verletzte und kranke Tauben eingerichtet. Um die Anzahl der Tauben zu verringern, tauschten freiwillige Mitarbeiter der Arbeitsgruppe die Eier der Tiere gegen Gips-Attrappen aus. Die Aachener Bürger und die Tauben leben nun friedlich zusammen und die Tiere sind zum festen Bestandteil des Stadtbildes geworden.

Was du tun kannst!

Setze dich für einen betreuten Taubenschlag in deiner Stadt ein. Dort werden die Tiere mit artgerechtem Futter gefüttert und die Anzahl der Tauben kann auf tierfreundliche Weise reguliert werden. Wenn du ein verletztes Tier findest, sag einem Erwachsenen Bescheid, damit er den örtlichen Tierschutzverein oder die Feuerwehr verständigen kann.

Wusstest du..?

Tauben haben ein gutes Gedächtnis und können sogar Menschen wiedererkennen. Das haben Forscher bei frei lebenden Tauben in Paris herausgefunden. Selbst bei wechselnder Kleidung, erkennen Tauben verschiedene Menschen wieder. Wie sie das herausgefunden haben? Die Forscher von der Universität Paris schickten zwei Kolleginnen in verschiedenfarbigen Laborkitteln in einen zentralen Stadtpark. Beide gaben den Tauben Futter. Die eine ließ die Tiere in Ruhe essen, während die andere die Vögel immer wieder verjagte. Nach kurzer Zeit stellten die Forscher fest, dass die Tauben auch dann der bösartigen Person auswichen, wenn diese sie gar nicht verscheuchte. Auch von einem Kittel-Tausch ließen sich die Vögel nicht in die Irre führen.

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