Go Veggie - Für die Tiere

Schweine

Foto: (c). PETA USA

Hast du dir schon einmal überlegt, wo der Unterschied zwischen einem Hund und einem Schwein ist? Bestimmt fallen dir schon nach kurzem Nachdenken Dinge ein. So zum Beispiel, dass ein Hund bei seiner Familie im Haus wohnt und ein Schwein in einem Stall lebt. Und dass beide Tiere total unterschiedlich aussehen, das ist ja klar. Umso überraschter wirst du wahrscheinlich sein, wenn du weiterliest und merkst, dass der Unterschied zwischen beiden Tieren lange nicht so groß ist, wie du dachtest.

Hunde und Schweine – Was ist der Unterschied? Und noch viel wichtiger: Gibt es ihn überhaupt?

Vielen Menschen fällt es leicht, Schweine zu essen und ihnen ein Leben mit Schmerzen, Langeweile und Einsamkeit zuzumuten. Hunde zu essen kann sich in unserer Kultur kaum jemand vorstellen. Oder würdest du etwa den süßen Hund deines Nachbarn essen? Allein der Gedanke daran kommt dir bestimmt ganz schön komisch vor. Bei Hunden fällt es den meisten Menschen ganz leicht, ihre Bedürfnisse zu akzeptieren und ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen.

Aber warum machen wir Menschen einen Unterscheid zwischen einem Schwein und einem Hund?

Wissen viele Menschen vielleicht zu wenig über Schweine? Das muss sich ändern! Denn Schweine sind sensible, intelligente Tiere, die enge Freundschaften zu anderen Artgenossen aufbauen. Sie sind anhänglich und verspielt wie Hunde und haben einen guten Geruchssinn. Schweinemamas sind liebevolle und beschützende Mütter, die gemütliche Nester für ihre Sprösslinge machen und ihren Babys beim Stillen vorsingen. Schweine freuen sich und spielen wie Hunde, sie haben ebenso ihre eigenen Bedürfnisse und können Schmerzen empfinden wie sie.

Wie ergeht es Schweinen, bevor sie auf dem Teller landen?

Schweine haben ein Recht auf ein glückliches Leben. Foto: (c) PETA

Das Leben von Schweinen bedeutet langes Leiden, bevor man aus ihnen Koteletts, Speck, Würstchen oder Rippchen macht. Sie verbringen ihr gesamtes Leben eingepfercht in engen Ställen und die meisten bekommen bereits als Babies die Schwänze abgeschnitten, die Zähne abgezwackt und die Hoden rausgeschnitten – alles meistens ohne Schmerzmittel und Betäubung. Schweine sind immer noch Babies, wenn sie im Alter von etwa 6 Monaten auf einem LKW, mit unzähligen anderen Schweinen zusammengepfercht, bei jeder Witterung zum Schlachthof gefahren werden. Dieses kurze Leben verbringen sie, ohne jemals das Sonnenlicht gesehen zu haben, sich genüsslich in der Sommerhitze zur Abkühlung im Schlamm gewälzt zu haben und mit ihren Freunden auf einer grünen Wiese gespielt zu haben. Nicht gerade ein tolles Leben für diese süßen, kleinen Kerlchen -oder?

Was du tun kannst!

Das Beste, was du für Schweine tun kannst, ist aufzuhören, sie zu essen! Tier sind keine Lebensmittel, sondern fühlende Gefährten des Menschen.
Es ist ganz einfach, keine Tiere mehr zu essen, denn es gibt ja unzählige tierfreundliche Lebensmittel, die super schmecken. Wenn dich also der Hunger packt, greif zu Gemüseburgern, Soja- oder Tofuwürstchen, aber bitte nicht zu deinen Schweine-Freunden.

Wusstest du..?

Schweine werden oft in Verbindung gebracht mit Wörtern wie dumm oder blöd (Diese Schimpfwörter sind wohl jedem schon mal zu Ohren gekommen) Aber auf Schweine trifft dies überhaupt nicht zu! Sie sind klüger als Hunde und sogar klüger als ein 3-jähriges Kind. Die Redensart „schlau wie ein Schwein“ würde dann wohl eher zutreffen, oder?

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