Tiershows, Sport & Co.

Tipps für einen tierfreundlichen Urlaub – Teil 3: Tiere als Unterhaltung

Orcas, die in die Luft springen und Kunststücke vorführen, gemeinsame Fotos mit einem Tigerbaby in Afrika schießen oder einer Herde Elefanten zusehen, wie sie durch die Straßen Asiens zieht – auf den ersten Blick ist das Leid der Tiere bei solchen Vorführungen nur schwer zu erkennen.

Es kann ein faszinierendes Erlebnis sein, während der Urlaubsreisen in weit entfernte Länder Tiere zu sehen, denen man bei uns nicht in freier Wildbahn begegnet. Leider werden sie dort häufig als lebendige Touristenattraktion missbraucht.

PETAKids hat für dich hinter die Kulissen geschaut und sagt dir, warum du keine Tiershows in deinem Urlaub besuchen solltest.

Bei Elefantenprozessionen in Asien, die dort als traditionelles Ritual vorgeführt werden, leiden die sensiblen Dickhäuter sehr. Denn Elefanten sind Wildtiere, die fernab des Menschen in großen Herden in freier Natur leben. Durch enge Straßen zu ziehen, umgeben von lauten Menschenmassen – das machen die Tiere nur, wenn sie gewaltsam gezähmt wurden oder man ihnen ihre Nahrung entzieht, um sie gefügig zu machen.

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In trostlosen und viel zu kleinen Gehegen warten die sensiblen Dickhäuter auf ihren nächsten „Einsatz“ als Touristenspektakel. Foto (c): PETA Asia Pacific.

Für Tiere aus der Freiheit bedeutet es immer großen Stress, wenn Menschen ihnen zu nahe kommen und sie berühren. In manchen Wildtier-Auffangstationen darf man die Tiere füttern, sie streicheln und Bilder mit ihnen machen. Seriöse Auffangstationen möchten gesund gepflegte Tiere wieder in die Freiheit entlassen – das ist nicht mehr möglich, wenn sie sich zu sehr an den Menschen und dessen Hilfe gewöhnt haben. Diese Einrichtungen haben kein Interesse am Wohl ihrer Schützlinge, denn würden sie die Tiere wieder in die Freiheit  entlassen, könnten sie kein Geld mehr mit ihnen verdienen.

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Für Touristen ist ein Foto mit einem wilden Tier eine Momentaufnahme – das Tier muss für diesen kurzen Augenblick aber sein ganzes Leben in Gefangenschaft leiden. Foto (c): PETA.

Um sich an Tieren zu bereichern, werden Wale, Delfine und andere Meeresbewohner eingefangen und gezwungen, in Shows aufzutreten. In den USA gibt es viele „SeaWorld“-Parks, in denen die Tiere in Gefangenschaft gehalten und für Vorführungen dressiert werden. Oft bezahlen die intelligenten Tiere die Unterhaltung der Menschen mit ihrem Leben. Sie werden in ihren Betonbecken fast verrückt und müssen oft Medikamente nehmen, um die Gefangenschaft und die ständigen Auftritte überhaupt überstehen zu können.

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Orcas sind faszinierende Tiere, die in Gefangenschaft niemals ein glückliches Leben führen können. Foto (c): PETA USA.

Was du tun kannst:

Wenn Menschen mit Tieren Geld verdienen wollen, steht das Leben der Tiere nicht an erster Stelle. Du kannst den Tieren helfen, indem du dein Geld nicht ausgibst, um sie in deinem Urlaub zu besuchen. Erzähle auch deiner Familie und deinen Freunden, wie Tiere im Ausland als Touristenattraktion leiden müssen.

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