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5 Gründe, warum die Jagd Tierleid verursacht

Deshalb ist PETAKids gegen die Jagd - PETAKids über sinnloses Tierleid. Foto: (c)istock

Wusstest du, dass in Deutschland fast 50.000 unterschiedliche Tierarten leben? Einige von ihnen kennst du vielleicht als Tiere von draußen aus der Natur wie zum Beispiel Füchse, Rehe, Hirsche oder Feldhasen. In der Natur – und auch immer mehr in Städten – tummeln sich eine ganze Menge interessanter Tiere. Leider ist die Jagd auf sehr viele Wildtiere in Deutschland erlaubt und Jäger dürfen sie daher erschießen.

1. Auch ohne die Jagd gibt es nicht zu viele Tiere von einer Art

Jäger behaupten, die Jagd sei wichtig, weil es ansonsten zu viele Tiere von einer Art gäbe. Sie sprechen dann von einer „Überpopulation“. Dabei haben Wissenschaftler längst bewiesen, dass diese Begründung falsch ist. Die Natur kann nämlich sehr gut auf sich allein aufpassen: Wenn der Mensch nicht eingreift, gibt es immer genau so viele Tiere in der Natur, wie es der Platz und das Futterangebot erlauben. Einige Wildtiere sterben auch an Krankheiten. Im Frühjahr werden aber ungefähr so viele Jungtiere geboren, dass die Zahl stabil bleibt: Die Tierbestände passen sich selbst an – und die Jagd ist somit gar nicht notwendig!

kaninchen-istock_000009439601-c-damiankuzdak2. Viele Tiere werden nur angeschossen

Wenn Jäger auf flüchtende Tiere schießen, treffen sie oft nicht richtig. Die verwundeten Tiere laufen in Panik weg – wenn die Jäger sie nicht finden, leiden die Tiere häufig stunden- oder sogar tagelang, bevor sie an ihren Verletzungen sterben. Viele Tierfamilien werden bei der Jagd voneinander getrennt: Sie verlieren sich, wenn sie panisch davonlaufen und verzweifelt versuchen, ihr Leben zu retten.

3. Manche Tierarten wurden nur für die Jagd nach Deutschland geholt

Jäger haben bereits viele Tierarten nach Deutschland gebracht, die hier ursprünglich nicht heimisch waren, zum Beispiel Mufflons, Sikahirsche oder Fasane. Obwohl diese Tierarten nicht in unsere Natur passen, werden immer noch Tiere dieser Arten ausgesetzt – damit Jäger sie jagen können!

4. Jäger jagen auch bedrohte Tierarten

Mit der Jagd auf Füchse wollen Jäger in bestimmten Gegenden bedrohte Arten wie den Feldhasen und Rebhühner schützen. Doch auch diese Tiere werden von Jägern selbst gejagt und getötet.

 5. Jäger töten oft auch Hunde und Katzen

Leider töten Jäger auch oft Hunde und Katzen. Denn wenn diese frei auf Feldern oder in Wäldern herumlaufen, dürfen Jäger auf sie schießen. Jäger behaupten, dass sie dies tun müssen, weil die Katzen und Hunde Wildtiere, zum Beispiel Vögel, töten. Menschen, die ihre tierischen Mitbewohner auf diese Weise verlieren, erfahren oft niemals, was mit ihren Vierbeinen passiert ist, denn melden muss der Jäger den Abschuss nicht. Es kann also gut sein, dass eine verschwundene Katze von einem Jäger erschossen wurde.

Was du tun kannst

Ein Jäger kommt zu euch an die Schule, um von seiner Tätigkeit zu erzählen? Sprich mit deinen Eltern darüber, wenn du kein gutes Gefühl dabei hast. Schlage vor, dass du deinen Mitschülern davon berichten könntest, was du bei uns über dieses Thema erfahren hast.

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