Tierische Freunde! Uncategorized

Esel – lustig, verspielt und anhänglich

Sicherlich hast du schon einmal Esel gesehen. Vielleicht im Urlaub, wenn Touristen auf ihnen reiten oder sie schwere Lasten tragen müssen. Doch wie sind sie wirklich? PETAKids erklärt dir Spannendes über diese tolle Tiere, was du sicherlich noch nicht gewusst hast.

Immer wieder sieht man Esel, die deutlich zu schwere Reiter oder Dinge tragen müssen. Doch in ihrem natürlichen Lebensraum sind sie verspielte und freundliche Tiere. Sie gehen enge Bindungen miteinander ein und lerne gerne neue Dinge kennen. Sie sind sehr schlau und haben ein super Gedächtnis. Wenn sie ein Problem haben – innerhalb der Herde zum Beispiel – dann finden sie gemeinsam eine Lösung. Toll oder?

Viele Menschen, die Kontakt zu Eseln haben, sprechen von den Tieren als klug, umgänglich und liebevoll. Esel verstehen sehr viele unserer Worte und Aufforderungen, z. B. kommen sie angelaufen, wenn man sie ruft. Und sie verhalten sich absolut treu und lieb gegenüber ihren Vertrauten.

Häufig suchen sie sich einen besten Freund aus, mit dem sie dann den Großteil ihrer Zeit verbringen. Man kann solche Paare oft dabei beobachten, wie sie gegenseitige Fellpflege betreiben. Dafür kratzen und knabbern sie sanft an Hals und Schultern ihres Partners. Trennt man Esel von ihren Freunden, sind sie sichtbar verunsichert und angespannt. Sie rufen dann laut, laufen ständig aufgeregt hin und her. Einige werden sehr, sehr traurig und verlieren dann ihren Spaß am Leben. Ist das nicht schrecklich?

So sprechen Esel

Esel reden über Körpersprache und Laute miteinander. Wenn sich zwei Esel treffen, blasen sie oft sanft in die Nase des anderen, um so wichtige Informationen preiszugeben. Sie bringen ihren Kopf, Hals, Körper und Schwanz immer wieder in andere Positionen – das verrät anderen viel über ihre aktuelle Stimmungslage.
Esel, die in der Wüste leben, müssen häufig ausschwärmen, um Nahrung zu finden. Durch ihre lauten Rufe und ihr gutes Gehör können die sie über Kilometer hinweg miteinander kommunizieren. Sind das nicht tolle Fähigkeiten?

Sind Esel wirklich „stur“?

Sehen sich Esel einer Gefahr ausgesetzt, verwurzeln sie lieber erst einmal ihre Füße am Boden. Denn sie möchten die Situation erst einmal verstehen. Nur zu häufig wird ihnen deshalb „Sturheit“ zugeschrieben, wo sie doch schlichtweg einfach nur Angst empfinden. Wir Menschen sind da sehr ungerecht. Findest du das nicht auch?

Was du tun kannst

Es ist ganz einfach: Reite in den Ferien nicht auf einem Esel. Es mag lustig wirken, für die Tiere ist das jedoch ein trauriges Leben. Wenn du hörst, das jemand „sturer Esel“ vielleicht sogar als Schimpfwort verwendet, dann erhebe deine Stimme für die Esel: Erkläre, was du alles über über diese tollen Tiere weißt und was sie wirklich fühlen. So kannst du ein Held für sie sein!