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Die Grindwale brauchen deine Hilfe!

Hast du schon mal etwas von Grindwalen gehört? Wie du bestimmt schon richtig vermutest, sind Grindwale eine spezielle Art von Walen, wie zum Beispiel auch der Orca oder der Pottwal. Genau wie ihre Artgenossen leben Grindwale nicht gerne alleine, weshalb man sie sehr häufig in großen Gruppen sieht. Häufig schwimmen sie ihrem Familienoberhaupt hinterher und achten darauf, immer zusammenzubleiben. Doch dieser Familienzusammenhalt wird ihnen leider auch zum Verhängnis: Denn es gibt Menschen, die gezielt Jagd auf Grindwale machen. Und genau das passiert zurzeit auf den Faröern.

Faröer ist eine kleine Inselgruppe und liegt im Atlantischen Ozean, genauer gesagt nordwestlich von Deutschland (der rote Pfeil auf der Landkarte zeigt einmal auf Deutschland und einmal auf Faröer: Hier siehst du also genau, wo sich die Inselgruppe befindet). Dort werden mehrmals im Jahr Wale gefangen und getötet. Dabei ist der Walfang dort eigentlich verboten. Doch dort gibt es Menschen, die ihre Macht ausnutzen und sich nicht an die Gesetze zum Schutz der Wale halten.

Foto: (c) Google Maps
Foto: (c) Google Maps

So sehr müssen die Wale leiden

Jährlich müssen bis zu 800 Grindwale ihr Leben lassen. Da Grindwale sehr scheu sind, treiben die Jäger sie in die Nähe des Strandes, um sie dort zu töten. Damit die Tiere zum Ufer schwimmen, wird ein sogenanntes Wassersonar eingesetzt. Dieses Sonar erzeugt einen unheimlichen Lärm, der die sensiblen Tiere verstört. Sie verlieren ihre Orientierung und wissen nicht mehr, was sie machen sollen. So können die verwirrten Wale in einer Bucht zusammengetrieben werden. Das ist so traurig – besonders für die Tiere! Denn sind sie erst einmal in der Bucht gefangen, bedeutet das den sicheren Tod für sie.

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Über Grindwale

Grindwale sind unheimlich liebe Tiere, denen ihre Familie und Freunde sehr wichtig sind. Sie leben meist in sogenannten Schulen. So nennt man eine große Gruppe von Walen mit bis zu 100 ihrer Artgenossen. In freier Wildbahn werden sie bis zu 50 Jahre alt! Sie haben ihr gesamtes Leben eine feste Bindung zu den anderen Gruppenmitgliedern. Besonders spannend ist die Art und Weise, wie sie sich im Meer zurechtfinden und ihre Beute aufspüren: Sie arbeiten mit einem sogenannten Echolot. Damit können sie Töne aussenden, die wir Menschen gar nicht hören können. Wenn diese Töne unter Wasser zum Beispiel auf einen Felsen treffen, werden sie vom Felsen wieder zurückgeworfen – wie ein Echo. Dadurch weiß der Wal, dass ein Fels vor ihm liegt. Ist das nicht klasse?

Was du tun kannst

Vielleicht denkst du jetzt: „Es macht mich wirklich total traurig, was den Walen angetan wird, aber was kann ich schon daran ändern?“ – eine ganze Menge! Denn viele wissen gar nichts über das Schicksal der Grindwale auf den Faröer Inseln. Um den Tieren zu helfen, kannst du deinen Freunden und deiner Familie von dem erzählen, was du bei uns erfahren hast. Je mehr Menschen davon erfahren, desto mehr können wir uns gemeinsam für die Tiere starkmachen. Es kommt also auch auf dich an!

 

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