Tierische Freunde!

Das sagt dir dein Hund

Einen Hund zu adoptieren, bringt eine hohe Verantwortung mit sich. Ihr versprecht dem Tier damit, es für den Rest seines Lebens zu beschützen und euch bis zum letzten Atemzug um es zu kümmern. Dieses Versprechen sollte nicht (noch mal) gebrochen werden.

Manche Hunde haben schlimme Dinge erlebt, bevor sie zu euch kommen. Sie wurden zu früh von der Mutter getrennt, wurden viel allein gelassen oder sogar geschlagen. Solche Erlebnisse können tiefe Wunden und Ängste hinterlassen. So manches hat euer Hund vielleicht einfach NIE gelernt, weil keiner Zeit und Lust hatte, es ihm oder ihr Schritt für Schritt beizubringen.

Hunde sind so tolle Tiere, sie sprechen nicht unsere menschliche Sprache, aber sie lernen uns zu verstehen, weil sie unsere Freunde sein möchten.

Damit auch du deinen Hund besser verstehst, erklärt Dir PETAKids Wichtiges über Hunde.

 

Das sagt dir dein Hund mit seinem Verhalten

Der Hund wird nicht stubenrein

Ja, jedes Tier muss erst lernen, dass im Haus kein Geschäft gemacht wird. Wenn der Hund allerdings häufiger ins Haus macht und unruhig wird, wenn ihr das Haus verlassen wollt (z. B. er bellt, hechelt oder ist generell unruhig), dann könnte das ein Anzeichen für Angst sein. Es könnte aber auch darauf hinweisen, dass der Vierbeiner ein gesundheitliches Problem hat, und daher ist der Gang zum Tierarzt unverzichtbar, um eine Erkrankung auszuschließen.

Wichtig: Hundebabys können den Harndrang einfach noch nicht zurückhalten, wenn sie sich beispielsweise sehr freuen, also erwartet dies auch nicht von ihnen! Welpen müssen vor und nach dem Schlafen, nach dem Spielen und nach dem Fressen – also (fast) ständig.

Erwachsene Hunde müssen es manchmal auch erst lernen, stubenrein zu werden. Habt Geduld, lobt den Hund, wenn er oder sie es richtig macht. Strafe ist NIE eine Möglichkeit zur Erziehung.

Seit achtsam, wann euer Hund „mal muss“ und geht sofort mit ihm raus – so wird es klappen!

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Bellen, winseln und jaulen

Sollte euer Hund bellen, winseln und jaulen, sobald ihr die Tür hinter euch schließt, ist das sein Ausdruck von Unmut. Alleine zu bleiben sollen Hunde in kleinen Schritten lernen. Zuerst wenige Minuten, dann langsam die Zeit verlängern. Übt zuerst, wenn du zuhause bist – geh einfach mal ins Bad oder in dein Zimmer und lasse den Hund nicht mitgehen, so lernt er es zu akzeptieren, ohne wirklich alleine zu sein.

Übung macht den Meister! Sei lieb, geduldig und übe in kleinen Schritten.

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Zerkauen, zerkratzen und ALLES kaputt machen

Falls Bello nur dann Dinge zerkaut, wenn ihr aus dem Haus seid, dann ist das ein Anzeichen für Unmut und ein nicht Verstehen des alleine seins. Es gab schon Hunde, die sich aufgrund dieser Gefühle durch eine komplette Trockenbauwand durchgekaut haben. Dieses Verhalten ist als Hilferuf zu verstehen. Da Hunde sich dabei auch verletzen können, solltet ihr die Augen offen halten, um erste Anzeichen frühzeitig zu erkennen.

Auch dann gilt: Übt alleine zu bleiben mit eurem Liebling in kleinen Schritten. Plötzlich stundenlang ohne die lieben Menschen zu sein, kann ein Hund nicht verstehen. Das Tier bekommt schlechte Gefühle, Panik, wird sauer oder ähnliches. Gegenseitiges Verständnis ist wichtig für eine gute Beziehung, daher: Mache nichts, was du deinem Hund nicht Schritt für Schritt erklärt und beigebracht hast!

Auch Finchen hat in einem Tierheim gelebt, bis sie von liebevollen Menschen adoptiert wurde. Foto (c): PETA.

Appetitlosigkeit

Manchmal ist es schwierig den genauen Grund auszumachen, wenn der Hund keinen Hunger hat. Bevor ihr den fehlenden Appetit auf Trennungsängste zurückführt, solltet ihr auf jeden Fall zum Tierarzt gehen, um körperliche Beschwerden auszuschließen.

Denn: Frisst ein Hund sein liebstes Leckerchen NICHT auf, wenn er alleine ist, dann hat er wirklich Angst. Unter Angst stellt der Körper die Funktionen „Hunger“ und „mal müssen“ ein – ein bedenkliches Zeichen! Sprich mit deiner Familie und einem Hundetrainer, denn dein Hund braucht Hilfe!

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Lernen beim Hund

Grundregel: Erzeuge bei einem Hund niemals ANGST, um ihn zu trainieren! Wer Angst hat, kann NICHTS lernen. Das ist bei dir genau so, wie bei deinem vierbeinigen Liebling.

Sinnvoll sind mehrmals täglich ein paar Minuten Training, nicht gleich eine Stunde am Stück. So lang können Hunde sich nicht auf Neues konzentrieren.

Du und dein Hund

Denkt immer daran: Ihr habt diesen Hund gerettet und er wird es euch niemals vergessen. Es braucht einiges an Zeit und Geduld, Konsequenz und Training, damit euer Hund darauf vertraut, dass ihr bei ihm bleibt. Aber zusammen schafft ihr das!

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