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So viel Schnee und vor allem so kalt! Schlittenfahren, Schneeballschlacht und Spaß auf dem Eis. Während wir uns in Decken kuscheln, Tee und Kekse genießen und abends schöne Wintergeschichten vorlesen, kann die kalte Winterzeit Hunden, Katzen, Pferden und selbst Wildtieren Probleme machen. Oftmals mangelt es ihnen an ausreichender Nahrung, an Wasser, einem warmen Schlafplatz oder tierärztlicher Versorgung.
Wir haben tolle Tipps für junge Tierfreunde zusammengestellt:

Hunde

1. Viele Hunde haben Schnee geradezu "zum Fressen gern". Allerdings sollten Tierfreunde darauf achten, dass keine zu großen Mengen aufgenommen werden, da diese zu Magen-Darm-Problemen führen können.

2. Besonders "Stadthunde" leiden häufig unter dem ausgelegten Streusalz, das Risse in den Fußballen verursachen kann und zudem oft nach dem Spaziergang abgeschleckt wird. Dies wiederum kann zu Magenproblemen führen. Am besten reiben Hundehalter die Füße des
Hundes vor dem Spaziergang mit Vaseline ein und spülen Rückstände zu Hause mit warmem Wasser ab.



3. Bei Hunden mit langem Fell an Beinen und Bauch hängen sich während des Schneespaziergangs häufig kleine Schneebällchen ins Fell, die zu harten Eisklumpen werden.

Es ist deshalb ratsam, das Fell an den betreffenden Stellen etwas stutzen zu lassen oder den Schnee während des Spaziergangs sanft zu entfernen.



4. Hunde mit sehr kurzem Fell können im Winter stark frieren – zweckmäßige Hundemäntel können hier helfen.

Katzen

5. Auch für Katzen kann der Winter hart sein. Wenn du heimatlose Katzen siehst, kannst du zusammen mit deinen Eltern den örtlichen Tierschutzverein um Hilfe bitten. Dieser wird veranlassen, dass die Tiere behutsam eingefangen, kastriert und versorgt werden.

6. Katzen sollte besonders bei sehr kalten Temperaturen immer die Möglichkeit offenstehen, ins Haus zu gelangen. Wenn sich Katzen auf ihre abendlichen Streifzüge begeben, sollten sie also nicht die ganze Nacht draußen verbringen müssen. Das Problem lässt sich häufig mit einer Katzenklappe lösen.

Wildtiere

Bitte auch an Wildtiere denken.

7. Es sollte darauf geachtet werden, dass Wildtiere und Vögel eisfreie Trinkmöglichkeiten vorfinden (das Eis in Pfützen oder Vogeltränken dazu mindestens zweimal täglich aufbrechen).

Aktion: Futterknödel basteln


8. Im Winter kann es ganz schön schwierig für Vögel sein, an Futter zu kommen. Normalerweise picken sie alle möglichen Körner und Beeren auf, die sie entdecken. Da im Winter der Boden meist gefroren ist und auch keine Beeren an den Sträuchern wachsen, ist es für Vögel sehr mühsam, etwas zu finden. Du kannst Vögeln aber ganz einfach helfen, den Winter gut zu überstehen. Dazu brauchst du nur ein paar Zutaten:

Als erstes wird das Kokosfett geschmolzen und in einen leeren Plastikbecher gefüllt.
(Das Kokosfett nicht zu heiß werden lassen, sonst schmilzt der Becher).
Dann können eine Futtermischung und Trockenfrüchte (z.B. Rosinen) untergerührt werden.
Anschließend werden ein paar Zweige in die weiche Masse gesteckt.
Jetzt heißt es warten, bis alles abgekühlt ist und die Masse hart geworden ist. Wenn der Becher kurz in heißes Wasser getaucht wird, löst sich der Futterknödel leichter aus der Form.
Der Futterknödel kann jetzt im Garten oder auf dem Balkon befestigt werden.

Tierfreunde, die sich ganz ruhig verhalten, können beobachten, wie sich die Vögel über den selbstgemachten Futterknödel hermachen.
Viel Spaß beim Zubereiten!

Pferde, Schafe, Rinder

Die Kälte setzt aber auch den Tieren zu, die typischerweise draußen gehalten werden – so etwa Pferde, Schafe oder Rinder. Sie leiden unter Kälte, Niederschlag und kaltem Wind.

9. Deshalb ist es besonders wichtig, windgeschützte Unterstände mit trockenem Untergrund bereitzustellen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Unterstände genügend Ausweichmöglichkeiten für rangniedrigere Tiere bieten. Denn diese werden von ranghohen Tieren oft nicht in 'ihren' Unterstand gelassen, wenn dieser zu klein ist. Generell sollten nur solche Pferde für längere Zeit nach draußen gelassen werden, die auch im Sommer schon auf der Weide standen und dadurch 'abgehärtet' sind.

10. Genauso wichtig ist im Winter eine frostsichere Wasserversorgung. Pferde brauchen im Winter genauso viel Wasser wie im Sommer – etwa 40 Liter pro Tag und Pferd.

11. Damit der Körper Wärme produzieren kann, müssen die Tiere genügend essen. Heu muss ständig verfügbar sein.



12. Wenn Frost angesagt ist und eine Matschkoppel vorhanden ist, müssen die Pferde, Schafe & Co wegen Verletzungsgefahr unbedingt von dieser ferngehalten werden.
Helden Für Tiere
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