

Italienischer Burger: Ciabatta-Brötchen gefüllt mit Toskana-Tomaten-Bratling, Salat, Tomate, Zwiebelringen und Auberginenpaste
Das Brötchen:
Ob Vollkornbrötchen, Kürbiskernbrötchen, Baguette, Toast oder Foccacia. Alles ist möglich. Wählt euer Brötchen. Auch Vollkornbrot oder Pumpernickel-Brot sind erlaubt. ;)
Das "Vleisch":
Der Klassiker besteht aus einem Sojabratling. Der ist bereits in fast allen Supermärkten erhältlich. Es gibt viele verschiedene Geschmacksrichtungen, von mexikanisch bis rustikal. Wer etwas Abwechslung möchte, kann auch Räuchertofu, Mandel- oder Bärlauchtofu auf den Burger legen. Diese Produkte findest du im Supermarkt, im Bio-Laden oder sogar im Drogeriemarkt.
Tofu ist in ganz vielen Geschmacksrichtungen erhältlich. Bärlauch zum Beispiel wächst im April und erinnert an den Geschmack von Knoblauch. Das macht den Tofu besonders lecker. Eine weitere Variante ist ein Burger auf Seitan-Basis. Seitan besteht aus dem Eiweiß des Weizens und kann sehr gut als Ersatz für Fleisch benutzt werden. Auch hier kann der Seitan mit Majoran, Pilzen oder Zwiebeln sowie Sojasoße, Knoblauchöl oder Sesampaste verfeinert werden. Auch Kichererbsen-, Grünkern-, Kartoffel-, Linsen-, Kürbis- oder Gemüsebratlinge sind einfach selbst zuzubereiten und schmecken einfach köstlich. Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Ach ja und wie wäre es mal mit Tempeh! Falls du Tempeh noch nicht kennst, kannst du hier mehr darüber erfahren.

Der Klassiker: Mini-Getreide-bratlinge mit Tomatenscheiben, Salatblättern, geraspelten Möhren, veganer Mayo, Ketchup und Peperoni.
Der Gemüse-Bratling:
Man nehme Haferflocken, Cornflakes, Semmelbrösel, Erbsen, Karotten und Sellerie, Gemüsebrühe sowie weißen und schwarzen Sesam. Das Gemüse, jeweils 100 g, waschen, in kleine Würfel schneiden und ca. 10 Minuten in etwas Öl dünsten, bis es weich ist. Danach alles mit ca. 100 ml Gemüsebrühe ablöschen. Die Cornflakes zerbröseln und zusammen mit den Haferflocken und Semmelbröseln zum Gemüse geben. Es sollte eine klebrige Masse entstehen. Schließlich kommt der Sesam dazu. Die klebrige Paste zu kleinen Burgern formen und in etwas Rapsöl knusprig von beiden Seiten anbraten.
Die Soße:
Wer es einfach mag, kann Ketchup und Senf mischen und über das "Vleisch" geben. Weitere Varianten sind Pesto, vegane Mayo oder Auberginen-Matsch.
Bärlauchpesto oder "grüner Schleim":
Dafür benötigt ihr 1 Bund Bärlauch, Olivenöl, etwas Salz und Sonnenblumen- oder Kürbiskerne. Ca. 100 g Kerne und den gewaschenen, klein geschnittenen Bärlauch pürieren, während ihr langsam das Olivenöl zugebt, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Danach mit Salz abschmecken. Fertig.
Vegane Mayo:
Dafür benötigt ihr ca. 100 ml Soja-Drink, den Saft einer Zitrone und Sonnenblumen- oder Rapsöl. Haltet den Pürierstab in den Soja-Drink, der mit dem Zitronensaft vermischt wurde, und püriert die Masse unter langsamer Zugabe des Öls auf. Man braucht ca. 200-300 ml Öl, um eine gute Konsistenz zu erreichen. Gebt es daher langsam dazu und macht eine Geschmacksprobe.

Salsa-Burger mit Avocado- und Tomatenstücken und Süßkartoffel-Pommes.
Auberginen-Matsch:
Dazu braucht ihr eine Aubergine, 2 EL Öl, etwas Salz und Pfeffer und zwei Zehen Knoblauch. Nach Belieben einige Kräuter, wie Oregano oder Thymian. Wascht und schält die Aubergine, würfelt sie in kleine Stücke. Auch der Knoblauch wird geschält und kleingehackt. Beides wird in dem Öl leicht angebraten und im Sud für 10 Minuten weitergedünstet. Mit dem Pürierstab wird die Masse in eine cremige Konsistenz gebracht. Schließlich könnt ihr die klein gehackten oder getrockneten Kräuter untermischen und alles mit Salz und Pfeffer leicht würzen.
Guacamole oder "Schönheits-Aufstrich":
Dafür braucht ihr eine reife Avocado, den Saft einer Zitrone, Salz und Pfeffer. Halbiert die Avocado, entnehmt den Kern und ritzt ein Gitter ein. Mit einem Löffel könnt ihr nun das Fruchtfleisch aus der Schale ganz einfach auslöffeln. Gebt den Zitronensaft, etwas Salz und Pfeffer dazu und zerdrückt alles mit einer Gabel. Fertig.
Kräuter-Burger:
Seitan-Burger mit Koriander-Kräuter-Kürbiskernöl-Pesto und Salatgarnitur in Vollkornbrötchen. Den Seitan-Burger kann man z.B. bei alles-vegetarisch.de bestellen oder mit Seitan-Fix (Gluten-Mehl) selber machen.
Paprika-Paste:
Dafür braucht ihr 90 g würziges Ayvar (türkische Paprikapaste, die man im Lebensmittelmarkt bekommt), 20 g Tomatenmark, 60 g Sonnenblumenkerne, 70 g Cashewkerne und ½ Zwiebel, fein geschnitten. Die Kerne und Nüsse werden ohne Öl in der Pfanne geröstet und im Mixer zerkleinert. Danach werden alle Zutaten miteinander vermischt und gut verrührt.

Pilz-Schinken-Chääse-Burger: veganer Schinken mit gebratenem Tempeh, Pilzen und veganem Käse.
So, jetzt bist du an der Reihe! Lass deiner Kreativität freien Lauf und zeig uns, was du in Sachen Veggie-Burger so alles drauf hast. Hierbei sind dir keine Grenzen gesetzt außer, und das weißt du natürlich selbst, dass der Burger vegan ist. Aber das ist ja eigentlich keine Grenze, stimmt's? Ob du uns einen einfachen und schnell zu machenden Burger zeigst, oder unsere Bäuche mit einem grandiosen Gourmet-Gerät zum grummeln bringst, ist uns egal. Na dann, ab in die Küche!
Schreib' uns dein Veggie-Burger Rezept an info@petakids.de