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Tierversuche

Es wird so gut wie alles getestet, bevor es in den Verkauf kommt. Farben, ja auch deine Schulfarben, alle chemischen Stoffe, Medikamente natürlich, Kosmetikprodukte, Putzmittel,…..eigentlich alles.
Sehr viele Produkte werden in Tierversuchen getestet und dies, obwohl es nicht immer gesetzlich vorgeschrieben ist.

Menschen gegen ihren Willen Schmerzen und Leiden zuzufügen ist kriminell und gemein. Auch Tieren Schmerzen und Leid zuzufügen ist nicht gesetzlich erlaubt und wird strafrechtlich verfolgt.

In Tierversuchen wird wehrlosen Tieren Leid und Schmerzen zugefügt und viele Menschen finden es richtig und wichtig.
Wie denkst du darüber?
Hier kannst du mehr über Tierversuche erfahren, was Tierversuchsgegner und was Befürworter von Tierversuchen sagen.

Was sind Tierversuche?

In Tierversuchen wird an lebenden Tieren getestet

In Tierversuchen wird an lebenden Tieren getestet

Versuche oder Tests an lebenden Tieren. Die Tests können Tage, Wochen oder Jahre dauern. Dazu sind die Tiere ihr Leben lang eingesperrt, meist in kleinen Käfigen.

Die Tiere werden für die Tests:

Vergiftet, gelähmt, zersägt, aufgeschnitten, geblendet, verätzt, ertränkt, vergast, geköpft, erstickt.

Mit Krankheiten infiziert oder bereits durch Genveränderung mit Krankheiten geboren.

Organe werden entnommen oder eingepflanzt, ihre Gehirne zerstört.

Sie müssen hungern und dursten.

Sie dürfen nicht schlafen und müssen wach bleiben.

Man versetzt ihnen Stromschläge.

Man macht ihnen Angst und hält sie in Einsamkeit und Dunkelheit.

Oftmals von Versuchstierhändlern voroperiert, bevor sie dann an die Versuchslabors ausgeliefert werden.

An welchen und an wie vielen Tieren wird getestet?

An Affen,
Hunden, Ratten,
Meerschweinchen, Katzen,
Kaninchen, Pferden,
Mäusen, Fischen
und vielen anderen Tierarten.

Alleine in Deutschland sterben
etwa 2,5 Millionen Tiere
jedes Jahr in Versuchen.

Geht es auch ohne Tierversuche?

Es geht auch ohne Versuche an Tieren

Es geht auch ohne Versuche an Tieren

Es gibt viele tierversuchsfreie Methoden. Da das alles sehr wissenschaftlich ist, sind diese nicht leicht zu verstehen. Auf jeden Fall musst du keine Angst haben, dass es keine Medizin mehr geben würde.
Im Gegenteil: einige Wissenschaftler sagen, dass mit den tierversuchsfreien Methoden die medizinische Forschung wahrscheinlich erfolgreicher sein wird.

Wissenschaftler, die mit Tierversuchen arbeiten, versuchen leider immer wieder diese Angst den Menschen einzureden,
um ihre Tierversuche zu rechtfertigen.
Sicherlich hast du auch schon jemanden sagen hören, dass es ohne Tierversuche keine Medizin oder Impfstoffe gäbe und viele Menschen sterben müssten.

Viele Menschen verdienen mit Tierversuchen viel Geld und haben großen Einfluss auf die Politiker. Deshalb bleiben Tierversuche weiterhin erlaubt. Die Gesetze, die Tierversuche regeln, werden von Politikern gemacht.
Da Tierversuche immer mit Forschung zu tun haben, werden sie streng geheim gehalten. Aus diesem Grund wissen eigentlich die wenigsten Menschen, was alles getestet wird und wie die Tests aussehen. Sicherlich würden sehr viele Menschen für die Abschaffung der Tierversuche sein, wüssten sie die volle Wahrheit.

Dr. Richard Klausner, ein amerikanischer Krebsforscher sagt: "Seit Jahrzehnten heilen wir Krebs bei Mäusen, aber beim Menschen klappt es einfach nicht“.

Es gibt tatsächlich keine Beweise, dass Tierversuche 'sein müssen'. Es gibt aber Beweise dafür, dass Tierversuche sehr oft gar nichts nützen oder dass sie sogar schaden. Deshalb müssen endlich alle, nicht nur ein paar Tierversuche, ganz genau überprüft werden.

Welche anderen Methoden gibt es?

Es gibt viele andere erfolgreiche Methoden

Es gibt viele andere erfolgreiche Methoden

In-vitro-Methoden (von lateinisch »im Glas«) nennt man Versuche, die im Reagenzglas durchgeführt werden und ohne lebende Tiere auskommen. Im Gegensatz zu den »In-Vivo- Methoden« (von lateinisch »am Lebenden«).

Untersuchungen mit menschlichen Zell- und Gewebekulturen, an kranken und gesunden Menschen und mit Hilfe von Computern liefern bessere Erkenntnisse als Tierversuche. Denn Tiere reagieren sehr oft anders als Menschen und sie können den Experimentatoren ja auch nicht erzählen, wie sie sich fühlen.

Menschliche Zellkulturen:
Tierhaut z.B. ist anders aufgebaut als menschliche Haut. Viele Tiere haben Fell, deshalb sind die Ergebnisse der Tierversuche nicht auf die Verhältnisse beim Menschen übertragbar. Mit gezüchteter menschlicher Haut kann man viel genauer untersuchen, wie sehr Stoffe die Haut zerstören und ob sie ins Innere des Körpers eindringen.
In-vitro-Methoden sind außerdem oft billiger als Tierversuche, besser wiederholbar und damit sicherer.

Um lebende Menschenzellen zu erhalten, kann man Zellen benutzen, die Menschen bei Operationen entfernt worden sind. Das kann etwas von der Leber, der Lunge, der Haut, Knochen, Blutgefäßen, Gehirn oder anderen Körperteilen sein. Damit lassen sich Organteile des menschlichen Körpers im Reagenzglas »nachzüchten«. Man kann Haut mit ihren unterschiedlichen Schichten und sogar Herz-, Leber- und Knorpelgewebe oder Blutgefäße im Labor »zusammenbauen«.

Tierversuche sind herzlos

Tierversuche sind herzlos

Oder Computermethoden:

Für die Erforschung des menschlichen Gehirns werden besonders mit Katzen, Ratten und Affen sehr grausame Versuche gemacht. Man schiebt den Tieren Drähte ins Gehirn und befestigt einen Zementklotz auf ihrem Kopf. Sie werden in Apparate eingezwängt, so dass sie sich nicht bewegen können. Ihr Kopf wird mit Hilfe des Zementklotzes festgeschraubt. Dann macht man mit ihnen Tests, zum Beispiel an einem Computer.
Affen lässt man vorher dursten, damit sie für einen Tropfen Flüssigkeit als Belohnung mitarbeiten.

Hirnforschung lässt sich bei Menschen auch direkt und schmerzlos mit Computermethoden durchführen: Dabei macht man, vereinfacht ausgedrückt, scheibchenweise ganz viele Bilder von den Körperteilen oder Organen, also zum Beispiel dem Gehirn. Zeigt man nun den Testpersonen bestimmte Fotos oder spielt ihnen Musik vor, so erkennt man anhand der "Scheibchenbilder" welcher Teil des Gehirns dabei gerade arbeitet. Es gibt auch Menschen, die bestimmte Gehirnkrankheiten haben oder deren Gehirn bei Unfällen verletzt wird. Wenn man diese Veränderungen im Gehirn dieser Menschen nun mit ihren Beschwerden oder ihrem veränderten Verhalten vergleicht, dann kann man feststellen, welche Gehirnteile für welche Körperreaktionen zuständig sind. Dafür braucht man Katzen, Affen oder Ratten keine Drähte ins Gehirn zu operieren.

Man kann Computer mit Informationen über bekannte Vorgänge im menschlichen Körper (z.B. die Verdauung) "füttern" Der PC errechnet daraus dann bestimmte andere Reaktionen (z.B. was der Körper durch Stuhlgang, Urin und Atmung wieder ausscheidet). Man kann Computer sogar mit Zellkulturen verbinden, wie das oben für den Computerchip Zell-, Gewebe- und Organkulturen beschrieben wurde.

Und viele andere erfolgreiche Methoden.

Helden Für Tiere
Überall auf der Welt werden Kinder zu aktiven und engagierten Tierschützern. Lese hier mehr über die Helden für Tiere.