 Quelle: "Neue Westfälische" | Die Tierschutz-AG (Jg. 10) hat über das gesamte Schuljahr 2010/11 eine Ausstellung vorbereitet, die im Mai 2011 drei Wochen lang im Foyer der Realschule präsentiert wurde. Auf acht Stellwänden mit insgesamt 120 farbigen DIN A3 - Ausdrucken haben sich die Schülerinnen sehr eindrucksvoll verschiedensten Tierschutz-Themen gewidmet:
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- Tiere fühlen wie wir!
- Du und dein Haustier: Adoptieren statt Kaufen und Katzenkastration hilft Elend zu vermeiden
- Erste Hilfe für Wildtiere
- Pelz ist Mord
- Nein zu Tierversuchen
- Kein Applaus für Tierquälerei: Wildtiere raus aus dem Zirkus! und Stoppt Delfinarien!
- Dein Essen und die Folgen:
Tiere essen?
10 Gründe, warum es keinen Fleisch essenden Umweltschützer gibt Berühmte Vegetarier und …und noch mehr prominente Veggies
- Was wir sonst noch tun können
Auf den
Schulseiten ist die Ausstellung auch im virtuellen Rundgang zu erkunden und
hier noch weitere Bilder zu betrachten.
Projektleitung Frau Deistler
 | Die allermeisten Kinder waren schockiert, was Tieren in Versuchslabors und für die Pelzindustrie angetan wird. Viele wussten davon bisher noch gar nichts.
Ebenso entsetzt waren sie zu erfahren, wie mit vielen Hunden in Zuchtbetrieben umgegangen wird oder aber darüber, dass es in unzähligen Ländern Tötungsstationen für Hunde und Katzen gibt. |
Auch
Zirkusse und Delfinarien sehen sie nun mit ganz anderen Augen.
 | Am meisten Diskussionsstoff bot aber wohl das Thema rund um fleischfreie Ernährung. Da viele Familien nicht auf Fleischgenuss verzichten oder für ihre mitfühlenden Kinder extra kochen wollen, erzählen sie ihnen zu Hause offensichtlich immer noch die unausrottbare Mähr vom lebensnotwendigen Fleisch, die die meisten Kinder dann leider glauben und auch weitergeben.…
Andere wiederum haben die Bilder, Daten und Fakten überzeugt, sodass sie seitdem kein Fleisch mehr essen. |
 | Insgesamt hat das Projekt viele Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern zum Nachdenken und zum Teil sogar zur Änderung ihres Verhaltens angeregt.
So setzen Lehrer, die früher gedankenlos auf Spinne, Wespe und Co. geschlagen haben, diese jetzt vorsichtig zurück in die Natur und viele Mädchen wollen sich in Zukunft besser erkundigen, wie ihre bevorzugte Kosmetikfirma zu Tierversuchen steht.
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Somit konnte die Ausstellung einen kleinen Beitrag dazu leisten, Kinder und Erwachsene dafür zu sensibilisieren, was sie selbst ganz aktiv tun können bzw. lassen sollten, um Tieren zu helfen und wie einfach sie sich darüber hinaus an Tierschutzaktionen beteiligen können.
Erfreulicher Weise wurden im Zuge der Tierschutz-Ausstellung auch viele Petitionen zu den genannten Themen unterschrieben.
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Über das Projekt wurde in der Regionalzeitung ("Neue Westfälische") berichtet und die Tierschutz AG wurde zu einem Interview des örtlichen Tierschutzbundes eingeladen, das in der Zeitung "Das Tier und wir" erscheinen wird. Die Ausstellung hat zu einigem Nachdenken angeregt, so wurde auf einem Elternsprechtag von drei Müttern erzählt, dass ihre Kinder seit der Ausstellung kein Fleisch mehr essen...
Vor den Stellwänden kam es immer wieder zu angeregten Diskussionen und manchmal sind auch Tränen geflossen wegen all der Grausamkeiten, von denen die Kinder bis dato gar keine Ahnung
hatten.
Vielen Dank für die Einsendung!
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