

Sie sind keine Nuggets, Hühnerschlegel, Burger, Rostbraten, Steaks, Koteletts, Speckstreifen, Würstchen oder Hot Dogs, und sie haben auch ganz bestimmt keine Rippchen übrig.
Sie erleiden die gesamte Palette der Qualen, die die Massentierhaltung mit sich bringt.
Je nach Tierart könnte das bedeuten:
- extreme Enge in den Ställen oder Boxen
- lebenslanges Anbinden der Tiere, sodass sie sich kaum bewegen können
- krank machender, ätzender Gestank durch die Fäkalien
- immer Dunkelheit statt Sonnenlicht
- dauerndes Stehen auf einem Spaltenboden, der zwar leicht zu reinigen ist, der aber den Tieren große Schmerzen an den Füßen verursacht
- niemals eine grüne Wiese fühlen dürfen
- Schmerzen beim Kürzen des Schwanzes ohne Betäubung
- Schmerzen bei der Kastration ohne Betäubung
- Schmerzen beim Enthornen ohne Betäubung
- Schmerzen durch das Abschleifen der Eckzähne ohne Betäubung
- Schmerzen durch Ohr- und Schenkeltätowierungen ohne Betäubung
- Einsamkeit durch Einzelhaltung für sozial hoch entwickelte Herdentiere
- grausame Behandlung während des Transportes, der Tage und sogar Wochen dauern kann
Wusstest du, dass rund 12% der Schweine (das sind einige Millionen!!!) in nicht ausreichend betäubtem Zustand geschlachtet werden?
Nun... , eigentlich auch sein eigenes!
Das Essen von Tieren und tierischen Produkten kann zu gesundheitlichen Problemen beitragen, darunter Krebs, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Diabetes und Fettleibigkeit, um nur einige wenige zu nennen.
Du hast sicher schon mal deine Eltern reden hören, dass sie sich gesünder ernähren und fettärmere Nahrungsmittel essen wollen, richtig?
Nun, dann lass sie doch einfach wissen, dass Fleisch und Milchprodukte keine Ballaststoffe und keine komplexen Kohlenhydrate haben und voller Fett und Cholesterin sind.
Frisches Obst, Gemüse, Bohnen, Nüsse und Vollkorngetreide sind genau richtig!
Bevor du also erzählst, dass du Vegetarier werden möchtest, lies mal nach und präsentiere dann die Tatsachen.
Für Anfänger sind Bohnen, Haferflocken, Vollkornbrot, Erbsen, Nüsse, Brokkoli, Pilze und Erdnüsse gesunde Eiweißquellen.
Und das Kalzium, das du benötigst bekommst du aus Bohnen, Kohl, Sojaprodukten und anderem blattgrünen Gemüse.
Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung ist gesund. Veganer sollten das Vitamin B12 als Ergänzung zuführen. Deine Eltern können hier mehr lesen.
Denk mal darüber nach: Die Fleischindustrie verursacht mit die größte Wasserverschmutzung!
Allein in den USA produzieren die Tiere, die für den menschlichen Verzehr gezüchtet werden, 130 mal mehr Exkremente als die ganze Weltbevölkerung, nämlich 39.000 kg pro Sekunde.
Eine typische Schweinefarm produziert soviel Exkremente wie eine Stadt mit 12.000 Einwohnern.
Tausende Kilogramm strömen häufig in Seen und Flüsse und verseuchen sie.
Hast du gewusst, dass man rund 1100 Liter Wasser pro Tag benötigt, um für einen Vegetarier Nahrung zu produzieren? Aber man im Schnitt 15.000 Liter Wasser pro Tag benötigt, um einen Fleischesser für nur einen einzigen Tag mit seiner üblichen Kost versorgen zu können?
Das ist schockierend, nicht wahr?
Und hier noch eine interessante Statistik: Jeder Vegetarier rettet Jahr für Jahr rund 0,4 Hektar an Bäumen!
Mehr als 105 Millionen Hektar der US Wälder wurden bereits beseitigt, um Weideland für Tiere zu schaffen, die für Fleisch aufgezogen werden, und alle fünf Sekunden verschwinden rund 0,4 Hektar an Bäumen. Beängstigend!
Auch der tropische Regenwald wird vernichtet, um Weideland für Rinder zu schaffen. Rund fünf Quadratmeter Regenwald werden zum Abholzen benötigt, um nur einen einzigen Hamburger zu produzieren.
Alle Infos warum Fleischessen, Klima und Umwelt zusammenhängen findest du hier.