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Persönlichkeiten, deren Fell oftmals als Pelzkragen zu sehen ist



Biber

Biber sind familienorientierte Tiere, welche ein Leben lang mit ihrem Partner zusammen sind. Sie sind die zweitgrößten Nager der Welt und können bis zu 19 Jahre alt und weit über einen Meter groß werden.

Foto: © Steve / Wikipedia

Foto: © Steve / Wikipedia

Die 'Baumeister' führen ständig Reparaturarbeiten an ihren Bauten durch.

Ihre Arbeit ist wichtig für den Erhalt von Flussbetten und für das Ökosystem, da die Tiere artenreiche Feuchtgebiete schaffen.

In einigen Ländern werden diese fleißigen, intelligenten Tiere noch immer für ihren Pelz gejagt.

Die dabei benutzten Fallen verursachen den Tieren unsägliche Schmerzen.



Chinchillas

Chinchillas sind scheue, intelligente Tiere, die von Gemüse und Obst leben und in freier Wildbahn bis zu 15 Jahre alt werden können.


Foto: © Suz Tan / flickr.com

Foto: © Suz Tan / flickr.com

Die nachtaktiven Tiere unterhalten sich gerne, sind sehr reinlich und nehmen regelmäßig Staubbäder, um ihr dichtes Fell zu säubern.

Ursprünglich kamen Chinchillas nur in Südamerika vor, wo sie in Gruppen von bis zu 100 Mitgliedern zusammenleben.
Heute werden sie allerdings in Massen für die Pelzindustrie gezüchtet.
Auf Pelzfarmen leben sie in Käfigen eingesperrt.



Hunde und Katzen

Der "beste Freund des Menschen" wird zu Pelz verarbeitet? Wohl ein schlechter Witz?

Foto: © E. Hoyer

Foto: © E. Hoyer

PETA Deutschlands Ermittlungen haben aufgedeckt, dass Millionen Hunde und Katzen in China grausam getötet werden, nur um ihr Fell in Pelzbesätze und "Schmuckstücke" zu verwandeln.

Hunde- und Katzenfell wird oft als Fell einer anderen Tierart gekennzeichnet und in der ganzen Welt an nichtsahnende Kunden verkauft.



Füchse

Füchse sind intelligente, nachtaktive Tiere, die einen Duftstoff verteilen, um miteinander zu kommunizieren. Füchse können bis zu 15 Jahre alt werden, wenn ihr einziger Feind – der Mensch – ihnen nicht in die Quere kommt.


Foto: © Christian Riedel / istockphoto.com

Foto: © Christian Riedel / istockphoto.com

Sie können bis zu 40 km/h schnell rennen, machen mehrmals kehrt oder waten durch Wasser, damit die Hunde von Jägern ihrem Geruch nicht folgen können. Leider haben nicht alle Babyfüchse die Möglichkeit, von ihren Müttern umsorgt zu werden und zu lernen. Viele wachsen in winzigen Drahtkäfigen in Pelzfarmen auf. Manche wildlebende Füchse werden in Fallen gefangen. In vielen Ländern werden Füchse von Jägern mit ihren Hunden zu "Sportzwecken" gejagt.



Nerze

Nerze lieben es zu schwimmen und leben meist in der Nähe von Gewässern. Sie können mit nur einem Atemzug 15 Meter tief tauchen. In freier Wildbahn verteidigen Nerze sehr intensiv ihr Revier und sind absolute Einzelgänger.

Foto: © qmnonic / Wikipedia

Foto: © qmnonic / Wikipedia

Nerze auf Pelzfarmen verbringen ihr kurzes Leben in kleinen, kahlen Käfigen und dürfen niemals schwimmen.

Das Eingesperrtsein löst bei den Tieren enormen Stress aus. Daher sieht man die Tiere auf Pelzfarmen oft apathisch mit dem Kopf nicken oder im Käfig hin und her laufen – ein sich ständig wiederholendes Verhalten, das Anzeichen für schweres Leid ist.



Kaninchen

Kaninchen sind hochsoziale Tiere, die mit ihren Familien in unterirdischen Bauten leben. Sie können schneller hoppeln, als eine Katze oder Mensch laufen kann. Kaninchen knabbern gerne an Äpfeln, Karotten und knackigem Gemüse. Sie hegen lebenslange Freundschaften mit anderen Kaninchen und Menschen und können sogar lernen, eine eigene "Toilette" zu benutzen.



Ungefähr eine Milliarde Kaninchen werden jedes Jahr ihres Felles wegen getötet, allein in Frankreich sind es bis zu 70 Millionen.

Auf Pelzfarmen hält man Kaninchen in winzigen, schmutzigen Käfigen, wo die reinlichen Tiere inmitten ihrer eigenen Ausscheidungen leiden müssen. Sie können niemals graben, springen oder spielen.



Waschbären

Foto: © smithy / pixelio.de

Foto: © smithy / pixelio.de

Waschbären erkennt man an ihren wunderschönen Augen, die von schwarzem Fell umrandet sind. Mit ihrem buschigen Schwanz halten sie die Balance und können ihre Vorderbeine so geschickt wie Hände einsetzen. Waschbären können intelligenterweise die kompliziertesten Schlösser öffnen, haben aber leider mit dem Verlust ihres Lebensraumes durch die menschliche Bevölkerung zu kämpfen.

In freier Wildbahn können Waschbären über 7 Jahre alt werden, doch werden sie von Jägern und ihren Hunden ihres Felles wegen gejagt und leiden stundenlang schrecklich in Fallen.



Robben

Seit Tausenden von Jahren kommen Sattelrobben im Frühjahr von Grönland aus an die kanadische Küste, um auf den Eisschollen ihre Babys zur Welt zu bringen. Die Babys werden mit einem seidigen weißen Fell geboren, das sie abwerfen, wenn sie ca. 2 Wochen alt sind. Die Mütter säugen ihre Babys einige Tage und gehen dann ins Meer hinaus, um Nahrung zu suchen. Die Babys bleiben drei bis fünf Tage lang in einer "Kindergruppe" oder an einem geschützten Ort. Sobald die Mütter zurück sind, rufen sie ihr Kind mit einem ganz bestimmten Bellen, das das Kleine sofort beantwortet.

Foto: © Sea Shepherd Conservation Society

Foto: © Sea Shepherd Conservation Society

Tausende Mütter kommen jedoch von der Nahrungssuche zurück und müssen feststellen, dass ihr Kind während des kanadischen Robbenschlachtens umgebracht wurde.

In dieser Zeit werden zehntausende Robben getötet, damit ihr Fell zu Pelzmänteln verarbeitet werden kann.



Bären

Aus den Fellen von Schwarzbären werden Hüte für die königliche Garde in Großbritannien hergestellt.
Die Bären werden entweder im Zuge von Jagden erschossen oder leiden – manchmal tagelang – in grausamen Fallen.

Das Ontario Ministry of Natural Resources berichtet, dass es bei der Jagd vorkommen kann, dass die Bären nicht sofort durch den Schuss getötet werden und verwundet entkommen.
Sie sterben oft später an Blutverlust, Wundbrand oder durch Verhungern.

Wenn Mütter getötet werden, hinterlassen sie Waisen, die in ihren ersten 17 Lebensmonaten eigentlich vollständig von ihr abhängig sind, was die

Nahrung betrifft. Die Babys können alleine oft nicht überleben.
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