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Mitgefühl für Haustiere

Was wäre wenn man dich in einen Kleiderschrank stecken würde - jeden Tag - und du nur heraus darfst, wenn der Kleiderschrank sauber gemacht wird oder vielleicht, um ab und zu etwas zu spielen?


Das wäre furchtbar, oder?
Aber so sieht das Leben für Mäuse, Schildkröten, Kaninchen oder andere Wildtiere aus, die in Käfige oder Aquarien eingesperrt werden.
Diesen Tieren wird die Möglichkeit genommen ihr eigenes Leben in ihrer natürlichen Umgebung zu leben, daran solltest du denken bevor du dir einen neuen Freund nach Hause nimmst.

Aber angenommen, dass du schon eine Maus zu Hause hast, oder du dir schon dein Zimmer mit ‚Cassandra der Schildkröte’ oder mit ’Kaa der Schlange’ teilst?

Wir sind sicher, du möchtest alles tun, um ihm oder ihr das Leben so schön zu machen, wie es nur geht.

Mein Tier ist mein Freund

Schließ einen Pakt mit deinen Tieren, dass du ab jetzt jeden Tag Zeit aufbringst, um jedem einzelnen liebevolle Zuwendung anzubieten.
Sie sind von dir abhängig, dass du Spaziergänge mit ihnen machst, sie bürstest, ihnen Hundekuchen oder Katzenminze gibst und am Wichtigsten, gut auf sie aufpasst.
Um verantwortungsbewusst auf deinen besten Freund aufzupassen, kann es helfen, die Beziehung zu deinen Nachbarn so angenehm wie möglich zu gestalten.
Leute, die erlauben, dass Struppi den ganzen Tag heult oder Findus Nachbars Garten umgräbt, setzen ihre Tiere einem großen Risiko aus, von ärgerlichen Nachbarn verletzt zu werden.
Beginne mit diesen grundlegenden Dingen, damit dein bester Freund sicher und glücklich lebt.

Grundlegende Hinweise

1) Lass dein Tier kastrieren, um so das Leiden von unerwünschten Welpen und Katzenbabies zu verhindern.

2) Kennzeichne deinen Freund durch eine Tätowierung, einen Mikrochip oder einen Halsbandanhänger mit Name, Adresse und Telefonnummer - falls er oder sie verloren geht.

3) Befolge die örtlichen und staatlichen Gesundheitsvorschriften, Tierbesteuerung und Tierschutzgesetze, und vergewissere dich, dass dein Tier alle geforderten Lizenzen und Schutzimpfungen hat. Werfe regelmäßig den Müll weg und halte alles sauber, um unangenehme Gerüche zu verhindern.

4) Katzen und Hunde sind am Sichersten, wenn sie die meiste Zeit zusammen mit dir zu Hause verbringen. Selbst wenn sie von einem ‚sicheren’ Zaun umgeben sind, sollten weder Hunde noch Katzen länger als ein paar Minuten alleine gelassen werden und Hunde sollten nie angebunden oder angekettet sein. Es kann vorkommen, dass Diebe oder Katzenfänger die Nachbarschaft nach zutraulichen Hunden und Katzen durchstöbern, die sie dann weiterverkaufen.


5)Tieren im Sommer Schutz vor Sonne zu bieten ist sehr wichtig, da Hunde oftmals auf tragische, vermeidbare Weise sterben, aufgrund von ungenügendem Schutz vor Hitze.

6) Genauso wichtig ist aber auch der Schutz im Winter vor Kälte, Nässe oder gar Erfrierungen.

7) Hundegebell und andere Verhaltensprobleme kann man auf freundschaftliche und wirksame Weise lösen.

8) Das Kratzen und Beißen ist für dein Haustier kein Spaß. Der Schutz vor Flöhen gehört zu grundlegender Behaglichkeit.

9) Wenn du alle Verbindungen zu einem Schlachthof kappen möchtest, ist es möglich Katzen und Hunde fleischlos zu ernähren.

10) Wenn dein Tier krank ist oder gar stirbt, lass es nicht alleine.
Und es gibt sicherlich noch mehr Möglichkeiten, wie du deinem Begleiter zeigen kannst, dass du ihn über alles liebst.
Helden Für Tiere
Überall auf der Welt werden Kinder zu aktiven und engagierten Tierschützern. Lese hier mehr über die Helden für Tiere.