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Markus Pröll, Torkeeper von Eintracht Frankfurt, engagiert sich für die heimatlosen Hunde in der Türkei.

Die Türkei ist ein beliebtes Urlaubsland. Hast du mit deinen Eltern dort auch schon einen schönen Urlaub erlebt?
Nur wenige Urlauber wissen, wie sehr heimatlose Hunde dort leiden.
Das bleibt meist den Urlaubern verborgen. Obwohl die Türkei seit 2004 ein Tierschutzgesetz hat, scheint es, als ob dieses nur auf dem Papier besteht.

Zusammen mit den Fußballprofis Michael Fink und Patrick Ochs hat Markus Pröll in Frankfurt an einer Straßenaktion 'Fairplay für die heimatlosen Hunde in der Türkei' teilgenommen.

Dadurch sollten möglichst viele Menschen auf die Lebenssituation der heimatlosen Tiere in der Türkei aufmerksam gemacht werden und die türkischen Behörden zum Handeln bewegt werden.

Liebe Kids!

Schön, dass Ihr Euch ähnlich wie ich für den Tierschutz einsetzt! Ich hoffe, Ihr findet Gefallen an unseren Aktionen und unterstützt uns tatkräftig, damit auch die Tiere ein Leben ohne Qual und Leid leben können!

Liebe Grüße Euer Markus


Vielen Dank Markus für dein großes Herz für Tiere!

Die Situation der heimatlosen Hunde in der Türkei

Tatsächlich leben in der Türkei so viele heimatlose Hunde, dass die Behörden mit der rasanten Vermehrung der Hunde zu kämpfen haben.

Wie lösen die türkischen Behörden das Problem?

Entweder mit groß angelegten Vergiftungsaktionen. Oft wird einfach behauptet, dass sich Tollwut ausbreiten würde. So sind nach Angaben von türkischen Tierschützern im Mai 2008 tausende von Hunden in Antalya zu Tode gekommen. Die Hunde werden teilweise noch lebendig in Massengräbern verscharrt.

Oder die Hunde werden in weit abgelegene Regionen (Waldregionen, Bergregionen, oder abgelegene Müllhalden) abtransportiert, in denen sie so gut wie keine Überlebenschancen haben und oftmals verhungern oder verdursten.

Warum sind dort die Tierheime keine Lösung?

Tierheime in der Türkei sind keine Lösung, da die Hunde in der Regel nicht vermittelt werden können. Das bedeutet, dass die Tierheime restlos überfüllt sind und die Hunde lebenslänglich in winzigen Käfigen eingesperrt bleiben. Viele Tiere sterben an den schlechten Bedingungen.
Im staatlichen Tierheim von Bakirkoy in Istanbul sind im Zeitraum von nur einem Jahr und 4 Monaten (von 20.05.98 bis 23.09.99) 1.035 Hunde zu Tode gekommen.

Die Lösung heißt Kastration und Zurückbringen in das vertraute Revier.

Kastration bedeutet, dass mithilfe einer Operation verhindert wird, dass Tiere weitere Nachkommen zeugen können.
Eine einzige unkastrierte Hündin und ihre Jungen können, sofern alle Nachkommen überleben, in nur 6 Jahren bis zu 67.000 Hunde auf die Welt bringen.

Nur das Kastrieren und Zurücksetzen ins vertraute Revier kann die Zahl von Hunden auf lange Sicht senken. Dadurch wäre den Hunden langfristig geholfen und sie müssten kein qualvolles und trauriges Leben führen.

Ein gutes Beispiel: Chennai in Indien.

In der viertgrößten Stadt Indiens, Chennai (früherer Name Madras), wurden bis 1996 Massentötungen von Hunden durchgeführt.
Weder die Anzahl der gemeldeten Tollwutfälle noch die Anzahl der Tiere an sich konnte hierdurch gesenkt werden. Deshalb hat die Stadt 1996 mit Hilfe engagierter Tierschützer ein humanes Kastrationsprogramm durchgeführt. Die Ergebnisse, die seither gesammelt werden konnten, sind mehr als verblüffend: die Tollwutfälle sind enorm zurückgegangen, genauso wie die Anzahl der heimatlosen Hunde.

PETA fordert für die Hunde in der Türkei:

Die Kastration aller heimatlosen Hunde in der Türkei und das Zurückbringen dieser Hunde in ihr vertrautes Revier. Der Erfolg wird sich erst nach 3-5 Jahren einstellen, dafür aber von Dauer sein.

Für dieses Projekt müssen die Behörden Menschen einstellen, die im humanen Umgang mit Tieren geschult sind (behutsames Einfangen der Tiere, medizinische Versorgung, impfen und nach einiger Zeit das Zurücksetzten ins vertraute Revier). Zusätzlich hierzu muss die Versorgung der Tiere mithilfe von Futterstellen (Nahrung und Wasser) gesichert sein.

In Tierheimen sollten die Hunde nur für einige Tage, den Zeitraum der Kastration, bleiben. Anschließend sollten sie wieder in ihr vertrautes Revier gebracht werden.

Es gibt Hunde, die nicht wieder in ihr vertrautes Revier zurückgebracht werden können, so z.B. Hunde, die schon sehr lange in den Tierheimen eingesperrt waren. Diese Tiere sollten in offenen Tierheimen ein Zuhause finden, also in großen eingezäunten Geländen mit Futterstellen.

Erfolg für Katzen

Im Oktober 2010 hat PETA eine Kastrationsaktion in verschiedenen Hotels im Touristenort Belek gestartet. Bisher konnten über 140 Katzen kastriert werden, damit nicht tausende weitere geboren werden und auf der Straße leiden müssen.
Andere Hotels haben daraufhin auf ihrem Gelände Katzenhäuser errichtet, wo hungrige Katzen Nahrung und Wasser erhalten.

An den Hotels werden manchmal Spendenboxen aufgestellt, wodurch Kastrationen, Entwurmungen und Impfungen bezahlt werden können. Als Anerkennung für ihre Unterstützung für die heimatlosen Katzen erhalten die Hotels von uns eine Urkunde.

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Überall auf der Welt werden Kinder zu aktiven und engagierten Tierschützern. Lese hier mehr über die Helden für Tiere.