

In Deutschland ist die Zahl der sogenannten Haustiere steigend.
Bis zu 300.000 Tiere werden jedes Jahr in deutschen Tierheimen abgegeben.
Sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo viele!!!
Tiere, die weniger Glück haben, werden einfach auf der Straße ausgesetzt, wo sie für sich selbst sorgen müssen und häufig dem Verkehr, Krankheiten, Hunger und extremen Wetterbedingungen zum Opfer fallen.
Durch die Kastration können keine Nachkommen gezeugt werden.
Bei der Kastration werden dem männlichen Tier die Hoden und dem weiblichen Tier Eierstöcke und meistens auch die Gebärmutter entfernt. Das geschieht in Vollnarkose, das Tier bekommt davon nichts mit.
Hunde und Katzen, die als 'Haustiere' gehalten werden, sind oftmals gestresst, weil sie sich nicht fortpflanzen können, wie in freier Natur.
Wenn sie kastriert sind, werden die Hormone nicht länger produziert, die diesen Stress auslösen. Deswegen fühlen sich kastrierte Tiere oft wohler. Sie werden nicht mehr 'läufig' oder 'rollig' und bestimmte gefährliche Krankheiten bleiben aus. Auch ein übermäßiger 'Trieb', der manchmal sogar zu Aggressionen führen kann, kann reduziert werden. Die Kastration ist bei Hund und Katze ein unkomplizierter Routineeingriff, den jeder Kleintierarzt durchführen kann. Die Tiere sind bereits nach wenigen Tagen wieder komplett fit.
Während Züchter jedes Jahr tausende von Welpen produzieren, werden in den örtlichen Tierheimen tausende Tiere abgegeben oder ausgesetzt. Tierheime sind völlig überfüllt und können nur für wenige Tiere ein gutes Zuhause finden.
Das Geschäft mit Hundewelpen läuft gut und Züchter und Händler verdienen Geld damit. Viele Tiere stammen aus Massenzuchten in Osteuropa, wo Hündinnen oftmals unter schlimmen Bedingungen leben müssen.
Oft leben sie in dunklen, kalten, dreckigen Ställen. Die Welpen sind in der Regel krank und geschwächt von langen Transporten.
Lebenswichtige Impfungen fehlen häufig.
Meist werden die Babies viel zu früh von ihren Müttern weggenommen.
Aber auch wenn jemand bei sich zu Hause Hunde züchtet, nimmt das natürlich vielen Hunden und anderen Tieren im Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause.
Wenn man davon ausgeht, dass ein Katzenpaar pro Jahr zweimal Nachwuchs bekommt und jeweils 3 Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 7 Jahren über 420 000 Tiere.
Auch wenn es vielen Menschen in Deutschland nicht bewusst ist, aber auch hierzulande gibt es tausende Tiere, die ein Leben auf der Straße führen müssen.
Die heimatlosen Katzen leben oft in Industriegebieten, Parkanlagen oder in ländlichen Gebieten und leiden meist unter Hunger, unbehandelten Verletzungen und Krankheiten.
Die Anzahl der Katzenbabies reguliert sich – im Gegensatz zu heimischen Wildtieren wie Wildschweinen oder Rehen – nicht selbst.
Das heißt, auch wenn es den Katzen schlecht geht, vermehren sie sich weiter. Tierschützer geben ihr Bestes, die Tiere zu finden und zu versorgen, aber das Problem wird einfach nicht kleiner, solange Tierhalter ihre Katzen und Kater unkastriert im Freien herumstreunern lassen.
Deshalb haben schon einige Städte ein sogenanntes Kastrationsgebot erlassen; damit wird festgelegt, dass alle Katzenhalter, die ihren Tieren Zugang zum Freien gewähren, die Tiere auch kastrieren lassen müssen. So verringert sich langfristig die Anzahl der heimatlosen Katzen.
Beispielstädte sind Paderborn, Bünde, Delmenhorst oder Leverkusen.
(wenn du das Foto anklickst, kannst du es downloaden)
PETA kämpft seit langem für ein Gesetz, dass Kastrieren von Hunden und Katzen für jeden Tierbesitzer zur Pflicht wird.
Es sei denn, ein Tierarzt hat festgestellt, dass der chirurgische Eingriff die Gesundheit des Tieres gefährden würde.
In Österreich wird seit 2005 durch das Bundestierschutzgesetz verlangt, dass jede freilaufende Katze kastriert werden muss.
Lass deinen Hund und deine Katze kastrieren.
Adoptiere Tiere aus einem Tierheim und vergesse dabei nicht die älteren Tiere.
Wenn du heimatlose Tiere findest, bitte einen Erwachsenen, das Tier ins Tierheim zu bringen, dort wird das Tier auch kastriert.
Wenn du jemanden kennst, der ein Tier von einem Züchter kaufen möchte, erkläre ihm, wie wichtig es ist, Tieren im Tierheim ein Zuhause zu schenken.
Katzenjammer
Dieses Motiv kannst du kostenlos als Poster oder Flyer herunterladen und ausdrucken.
Du kannst es als Flyer beim Tierarzt auslegen oder als Poster in einem Geschäft aufhängen.
Bitte frage dort aber vorher auf jeden Fall, ob du das darfst.
Nicht jeder möchte, dass in seinem Laden etwas aufgehängt wird.
Hänge es nicht ohne Erlaubnis irgendwo hin, das ist verboten und kann richtig Ärger geben!