John Howard
John Howard, zufällig heißt der australische Premierminister genauso, weiß aus erster Hand, wie böööse Wolle ist.
Er erzählt dir seine Geschichte.....
Er fühlt sich jetzt schon viel besser.
Aber als PETA ihn gerade erst gerettet hatte, war er so schwach, dass er nicht mal gehen konnte.
Er war nicht ausreichend gefüttert worden, hatte riesige klaffende Wunden, und ihm waren große Büschel Wolle ausgefallen.
John Howard wurde in die australische Wollindustrie hinein geboren, und die meiste Wolle, die in den Geschäften landet, kommt aus Australien. Als er erst ein paar Wochen alt war, wurden ihm der Schwanz und riesige Hautstücke von der Rückseite der Beine abgeschnitten—alles ohne Schmerzmittel! Die Farmer behaupten, man mache das, um einen Madenbefall in der faltigen Haut zu vermeiden, doch es gibt andere Methoden, dies zu erreichen, ohne den Lämmern die Haut von den Beinen zu reißen!
Der Terror des ScherensBeim Scheren gingen die Farmer mit John Howard so grob um, dass er Schnitte und blutige Wunden davon trug. Einige seiner Freunde waren jedoch noch schlimmer dran: denen fehlten ganze Körperteile oder sie starben, weil man sie draußen im Regen und im kalten Wind ließ, nachdem man sie viel zu früh geschoren hatte.
Das Ende der ReiseAls John Howard krank wurde, brachte der Farmer ihn auf eine Auktion, wo er vermutlich von einem Schlachthof gekauft worden wäre, wenn PETA nicht eingegriffen hätte. Leider kam jede Hilfe für John Howard’s Freundin Hope, die zur gleichen Zeit gerettet wurde, zu spät. Sie war so krank, dass sie ein paar Tage später trotz Rund-um-die-Uhr-Betreuung in den Armen ihrer Retter starb.
Werden die Schafe älter und geben nicht mehr soviel Wolle ab, werden sie zum Schlachten verkauft. Dies führt alljährlich zu den grausamen Lebendexporten. Millionen ungewollter Schafe, wie John Howard, werden auf riesige Frachter und so dicht gepackt, dass sie sich kaum bewegen und häufig nicht mal Futter oder Wasser erreichen können. Babys, die an Bord geboren werden, werden häufig zu Tode getrampelt, und kranke oder verletzte Schafe wirft man kurzerhand über Bord! Diejenigen Schafe, die diesen Horrortrip über die Meere überleben, werden kurz nach ihrer Ankunft geschlachtet.
Ein neues Leben
Glücklicherweise wurde John Howard gerettet, und jetzt hat er ein neues Zuhause auf dem Lande, zusammen mit Artgenossen.
Anfangs war John Howard sehr scheu, aber schon nach ein paar Tagen wurde er mit seinen Rettern warm und aß ihnen auch schon aus der Hand.
Und als er ein paar Tage bei einem der Retter Zuhause war, nahm er sich auch gleich die Blumen in seinem Garten vor. Oops!
Denkst du etwa, dass es Schafen nicht weh tut, wenn man Wolle von ihnen nimmt?
Denk noch mal nach! Die meiste Wolle kommt von australischen Farmen, wo Herden leben, die aus Tausenden von Schafen bestehen.
Die Herden sind so groß, dass eine individuelle Betreuung für jedes Tier so gut wie unmöglich ist, so können kranke und verletzte Tiere nicht die nötige tierärztliche Versorgung erhalten.
Und Lämmer leiden unter schmerzvollen Prozeduren, wie das Löcher in ihre Ohren stanzen und das Kupieren (Abschneiden) ihrer Schwänze, alles wenn sie gerade erst ein paar Wochen alt sind – alles ohne Schmerzmittel!
Sei ein Star für die Tiere!Hinter jedem Pulli, Schal oder Hut aus Wolle steckt ein armes Schaf wie John Howard. Es ist kinderleicht, auf Wollprodukte zu verzichten und stattdessen kuschelige Alternativen zu wählen wie Baumwollflanell, Polyesterfleece, Gore-Tex, Polarguard, Polartec und viel mehr.