

Wir haben für euch ein Interview mit unserem Mitarbeiter Stefan geführt. Stefan geht bei PETA Hinweisen von Tierquälerei nach. Viele seiner heimlich gedrehten Videos aus Intensivtierhaltungen werden im Fernsehen gezeigt. Wir haben ihm zu seiner Arbeit einige Fragen gestellt.
Ich bin nicht derjenige, der Schlimmes erlebt.
Das Schlimme, das Entsetzliche, das Unbeschreibliche erleben immer die Tiere. Sie müssen ihr ganzes Leben lang leiden. Ich filme das Ganze nur und bringe es zur Anzeige.
Einmal war ich aber in einer sehr unangenehmen Situation.
Vor zehn Jahren bin ich in einer Intensivtierhaltung beinahe tödlich verunglückt.
Seitdem finde ich die Vorstellung, dass Menschen Tiere immer wieder in Todesangst versetzen, noch unvorstellbarer.
Manchmal schäme ich mich dafür, ein Mensch zu sein.
In den Momenten, in denen ich filme, versuche ich, meine Gefühle abzuschalten. Das funktioniert meistens ganz gut. Das hört sich vielleicht herzlos an, aber nur so ertrage ich die schlimmen Tierquälereien, die ich sehe.
Hin und wieder retten wir auch direkt Tiere. Einmal kümmerten wir uns um ein paar Hühner, die in eine Grube gefallen waren. Einige waren schon tot oder kurz vor dem Verdursten. Natürlich haben wir die Tiere mitgenommen. Wenn ich in eine Putenmast gehe, sind da 5.000 Tiere und mehr. Selbst wenn ich alle retten wollte, wäre das unmöglich.
Eher selten. Meist kommen wir heimlich, filmen heimlich und verschwinden wieder unbemerkt.
Brenzlige Situationen gab es jedoch schon, trotzdem konnten wir bisher immer rechtzeitig entkommen.
![]() | Vor über 17 Jahren wurde ich Veganer. Irgendwann hatte mich jemand in eine Legebatterie mitgenommen. |
Meine Arbeit ist jeden Tag anders. | ![]() |
![]() | Nein, aber etwas zitieren: |
Danke für das tolle Interview und danke für alles, was du für die Tiere tust, Stefan! Wir sind tief beeindruckt!