

Es ist sehr anstrengend für die Ponys. Die Kinder sind oft zu groß und zu schwer für sie. Ihre Hufe und Gelenke werden vom Im-Kreis-Laufen einseitig abgenutzt, das tut weh und lässt sich nicht mehr heilen. Sie bekommen auch oft nicht genug zu trinken. Sie haben Durst und außerdem Schmerzen in den Beinen und im Rücken.
Nein, das stimmt nicht. Die Ponys erschrecken sich vielleicht nicht mehr vor dem Lärm wie am Anfang. Aber sie werden abgestumpft, traurig und müde. Ponys sind sehr empfindlich und können viel besser hören als wir Menschen. Die lauten Geräusche bedeuten für sie eine ständige, sehr große Anstrengung.
Die Ponys werden so eng ausgebunden, damit sie nicht so leicht zur Seite ausbrechen oder Kinder abwerfen können. Dies ist nur nötig, weil die Ponys nach vielen Stunden vielleicht auch mal bockig werden und versuchen könnten, sich zu wehren. Das Ausbinden kann übrigens auch zu Krankheiten führen, z.B. in der Wirbelsäule am Hals. Außerdem bekommen die Ponys davon Nackenschmerzen.
Ja, das kann man in jedem Fall sagen. Es wird überhaupt nicht auf die Grundbedürfnisse der Ponys geachtet. Sie haben Schmerzen, Durst und leiden unter andauerndem Stress und Überanstrengung.
Natürlich. Für die Ponys ist es eine Qual. Die Kinder beim Ponyreiten meinen es bestimmt nicht böse. Aber Kinder sollten möglichst früh lernen, dass auch Tiere Schmerzen empfinden und leiden können.