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PETA fordert mehr Gemüsewerbung!
Amerikanische Forscher stellten im "Journal of Pediatrics" eine Studie vor, die den Einfluss von Lebensmittelwerbung auf die Konsumentscheidung von Kindern untersuchte.
Vor kurzem wurden im British Medical Journal die Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie publiziert. 20 Jahre zuvor war bei 4222 Mädchen und 3948 Jungen im Alter von 10 Jahren der Intelligenzquotient bestimmt worden. Jetzt nach 20 Jahren wurden die damaligen Studienteilnehmer nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Dabei zeigte sich eindeutig: Je höher der IQ im Kindesalter war, desto so größer war die Wahrscheinlichkeit, als Erwachsener Vegetarier zu sein.
Das Ergebnis dieser Studie könnte nach Meinung der Autoren auch erklären, warum höhere IQ-Werte mit einem verringerten Risiko für Herzerkrankungen korrelierten; außerdem dürfte der Lebensstil, je nach IQ, variieren.
Referenz:
Catharine R Gale et al: IQ in childhood and vegetarianism in adulthood: 1970 British cohort study; BMJ, Doi: 10; 15 Dec, 2006
Datum: Dezember 2006
In einer Studie der Universität Barcelona wurden an vier Orten in Spanien die Quecksilber- und Methylquecksilberkonzentrationen im Haar bestimmt. Es fand sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Quecksilberkonzentration in den Haaren und dem Fischkonsum. Bei den Kindern, die mehr als viermal pro Woche Fisch aßen, waren die Quecksilberkonzentrationen in den
Bild: Katrinka Scholl, pixelio.de
Haaren fast dreimal höher als bei den Nichtfischessern. Neugeborene von Müttern, die zweimal oder öfter pro Woche Fisch verzehrten, wiesen fast dreifach höhere Quecksilberwerte auf als Neugeborene von Frauen, die kaum Fisch gegessen hatten. Die Quecksilberkonzentrationen in den Haaren überstiegen die EPA-Referenzdosis in 42 Prozent der Fälle. Es bleibt festzuhalten, dass die Quecksilberkonzentration in Spanien sehr hoch ist, bedingt durch den hohen Fischkonsum.
Referenz:
Diez S et al: Prenatal and early childhood exposure to mercury and methylmercury in spain, a high-fish-consumer country; Arch Environ Contam Toxicol., 2009 Apr; 56(3): 615-22
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern die Quecksilberbelastung der Haare von mehr als 250 Frauen in 21 Ländern untersucht. Bei 95 Prozent der Frauen konnten Quecksilber nachgewiesen werden. Insgesamt zeichnete sich bei der Studie ab, dass in Ländern mit einem großen Fischkonsum besonders hohe Quecksilberwerte gemessen wurden. Dabei lagen 15 Prozent der Haarproben über dem oberen Grenzwert von einem
Wer viel Fisch isst, belastet sich mit Quecksilber und trägt dazu bei, dass die Meere leergefischt werden!
Mikrogramm je Gramm Haar, der vom Forschungsrat der Vereinigten Staaten festgelegt wurde. Der Vorsitzende des Ausschusses „Gesundheit und Umwelt“ der Bundesärztekammer bezeichnete den belasteten Seefisch als die größte Quecksilberquelle. Professor Philippe Grandjean von der Harvard University vermutet sogar einen Zusammenhang zwischen der Belastung der Menschen durch Quecksilber und einem „schleichenden Intelligenzverlust“ in unserer Gesellschaft.
Methylquecksilber reichert sich im Laufe der Nahrungskette immer mehr an, so dass Fische wie Hai, Marlin, Hecht, Heilbutt, Thun- oder Schwertfische besonders hohe Konzentrationen an Methylquecksilber aufweisen.
Kommentar:
Für Fische gilt das Gleiche wie für Fleisch: Fische sind für die menschliche Ernährung nicht erforderlich! Der jüngst veröffentlichte FAO-Bericht macht zudem deutlich, dass die Ozeane drastisch überfischt sind und schon in den nächsten Jahrzehnten keine Wildfische mehr gefangen werden können, wenn die gegenwärtigen Fangquoten beibehalten werden.
Quelle:
Welt Online, 23. April 2007
Wissenschaftler der Loma Linda University nahmen zu der Frage Stellung, ob eine vegetarische Ernährung zur Prävention des Übergewichts bei Kindern empfehlenswert ist. Eine Metaanalyse von Vegetarier-Studien bei Erwachsenen hatte gezeigt, dass vegetarisch lebende Männer und Frauen durchschnittlich einen deutlich niedrigeren BMI aufweisen als Mischköstler.
Auch vegetarisch lebende Kinder sind schlanker als gleichaltrige
Mischköstler. Studien über den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Nahrungsmittelpräferenzen zeigen, dass eine pflanzenbetonte Ernährungsweise zur Prävention des Übergewichts bei Kindern einen sehr günstiger Ansatz darstellt.
Referenz:
Sabaté J, Wien M: Vegetarian diets and childhood obesity prevention; Am M Clin Nutr. 2010 Mar 17
In einer Studie der ETH Zürich wurden die Ernährungsgewohnheiten bei übergewichtigen und normalgewichtigen Schweizer Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren untersucht.
Dabei erwies sich die Proteinaufnahme durch den Fleischverzehr als der entscheidende Ernährungsfaktor, der den Body-Mass-Index beeinfusste.
Erwartungsgemäß spielte auch das Freizeitverhalten der Kinder eine wichtige Rolle. Je mehr Zeit vor dem Fernseher oder Computer verbracht wurde, desto höher war das Risiko für Übergewicht.
Referenz:
Aeberli I et al: Dietary intake and physical activity of normal weight and overweight of 6 to 14 year old Swiss children; Swiss Med Wkyl; 2007 Jul 28; 137 (29-30): 424-30
Die Inzidenzrate von Adipositas im Kindesalter steigt weltweit an. Rund 30 Prozent der übergewichtiger Kinder entwickeln eine Insulinresistenz und andere Stoffwechselstörungen. In einer Studie der spanischen Universitäten von Cordoba und Granada wurden Ernährungsfaktoren mit dem Auftreten von Insulinresistenz bei Kindern untersucht.
Ein erhöhter Verzehr tierischer Proteine, besonders in frühen Lebensphasen, begünstigt die Entstehung von Übergewicht und Insulinresistenz. Das gleiche trifft auf ballaststoffarmen Ernährungsformen mit einem hohen glykämischen Index (z.B. Süßigkeiten, Weißmehlprodukte) zu.
Referenz:
Canete R et al: Development of insulin resistance and ist relation to diet in the obese child; Eur J Nutr. 2007 Jun; 46(4): 181-7
18.556 verheiratete Frauen mit Kinderwunsch wurden über einen Zeitraum von acht Jahren hinsichtlich einer eintretenden Schwangerschaft und ihren Ernährungsgewohnheiten beobachtet. Während dieser Zeit berichteten 438 Frauen über Unfruchtbarkeit. Bei der Auswertung der Ernährungsfaktoren zeigte sich, dass das Risiko für die Unfruchtbarkeit mit der Zufuhr von tierischen Proteinen korrelierte. Bei einer höheren Zufuhr pflanzlicher Proteine trat Unfruchtbarkeit seltener auf. Die Autoren der Studie, Wissenschaftler der Harvard Universität, schlossen daraus, dass das Ersetzen tierischer Proteine durch pflanzliche Proteine das Risiko für Unfruchtbarkeit reduzieren könnte.
Referenz:
Jorge E. et al: Protein intake and ovulatory infertility; American Journal of Obstetrics and Gynecology; Volume 198, issue 2, February 2008, Pages 210.e1-210.e7