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Bestimmt bist du schon durch eine Zootierhandlung gelaufen oder gehst dort vielleicht auch regelmäßig für deinen tierischen Mitbewohner einkaufen.
Dann bist du sicherlich bei den vielen Käfigen und Terrarien stehen geblieben. In diesen sitzen all die niedlichen Tiere wie Hamster, Hasen, Meerschweinchen, Vögel und auch exotische Tiere, wie Schlangen und Eidechsen.

Vielleicht haben du oder deine Eltern auch schon ein Tier in einer Zootierhandlung gekauft?
Dann wusstet ihr das sicherlich noch nicht:
Die Bedingungen,

... unter denen Tiere in Zootierhandlungen gehalten werden, sind für diese alles andere als schön. Da dies auf den ersten Blick für „Kunden“ nicht immer sofort erkennbar ist, hat PETA verdeckte Ermittlungen durchgeführt, um aufzuzeigen, wie es dort wirklich zugeht. Und denk immer daran: Jedes Tier kann Leid, Schmerz und Trauer empfinden. Egal, wie klein es ist und wie es aussieht.

Meist sitzen die geselligen Tiere

... wie Hasen, alleine in viel zu kleinen und zu engen Käfigen.

Oder aber es werden zu viele Tiere in einen Käfig gesetzt, so dass sie sich aus Platzmangel gegenseitig verletzen oder verrückt werden.

Den Zootierhandlungen geht es in erster Linie nur um Geld.


Es geht ihnen nicht darum, die Tiere in gute Hände zu geben, sondern darum, dass der Kunde zahlt. Ist ein Tier verkauft, interessiert es die Besitzer der Zootierhandlung nicht, wie danach mit dem Tier umgegangen wird.

Zootierhandlungen

... kaufen bei großen Heimtierhändlern sehr viele Tiere auf einmal, weil das billiger ist.

Und da die Tiere so billig sind, lohnt es sich für sie nicht, bei einem erkrankten Tier einen Tierarzt hinzuzuziehen.
Dies würde mehr kosten, als sie für das Tier bezahlt haben.

Ladenhüter:

'Ladenhüter' nennt man Tiere, die nicht verkauft werden, weil sie vielleicht nicht so niedlich aussehen und die Menschen sie deshalb nicht kaufen wollen.
Diese Tiere werden meist getötet und zum Teil im Internet als Frostfutter für andere Tiere (z.B. für Schlangen) verkauft. Ein solches tiefgefrorenes Tier haben wir von einem Tierarzt untersuchen lassen.
Er hat feststellen können, dass das Tier erschlagen wurde und somit auf keinen Fall einen sanften Tod hatte.

Züchter, Tiermärkte und Tierbörsen:

Da es zu viele Tiere ohne ein Zuhause gibt, kann man nie von verantwortungsbewusster Zucht sprechen.
Denn solange gezüchtet wird, wird es immer volle Tierheime geben. Deshalb ist es wichtig, diesen Kreislauf zu unterbrechen, in dem man ein Tier aus dem Tierheim adoptiert, statt zum Züchter zu gehen und damit die Vermehrung von Tieren zu unterstützen.
Den meisten Züchtern geht es darum, mit den Tieren Geld zu verdienen.
Es werden deshalb zum Teil kranke Tiere verkauft, oder die Babys werden zu früh von ihren Müttern getrennt.

Hundebabys, die nicht verkauft werden, landen im besten Fall noch im Tierheim. Es wurden auch schon Züchter ertappt, die Hunde, die sie nicht verkaufen konnten, einfach umgebracht haben.

Oft kaufen Leute Hunde aus Mitleid auf so genannten Tiermärkten.Damit helfen sie zwar diesem einem Hund, aber alle anderen müssen weiter leiden. Auch hier gilt, dass diese Märkte solange weiter bestehen können, so lange Leute dort Tiere kaufen.

Was können Tierschützer tun?

Du solltest dir im Klaren darüber sein, dass solange es Zoohandlungen gibt, die Tiere verkaufen, es auch Menschen gibt, die dort Tiere kaufen.
Tierschützer helfen, indem sie:

- nur in Zoohandlungen einkaufen, in denen keine Tiere verkauft werden.

- sie einem Tier aus dem Tierheim ein neues Zuhause schenken und nicht von einem Züchter.

- ihre Tiere kastrieren lassen.

- sich gut überlegen, ob sie ein Tier in einen Käfig sperren möchten.

- fordern ein Heimtierschutzgesetz. Protestkarten erhältst du bei PETA.

Adoptieren statt kaufen

Wenn du einen tierischen Mitbewohner bei dir einziehen lassen willst, gehe auf jeden Fall in ein Tierheim.
Dort warten unzählige Tiere sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. Meist wurden sie ausgesetzt oder abgegeben, weil:

- ihre Besitzer sie einfach nicht mehr wollten.
- der richtigen Umgang und der Erziehung zu schwierig wurden.
- das Tier krank wurde und die Tierarztkosten zu teuer wurden.
- die Besitzer in den Urlaub gefahren sind.

Es gibt also unzählige Gründe, warum so viele Tiere im Tierheim landen oder ausgesetzt werden. Deshalb ist es viel besser, ein Tier aus dem Tierheim zu adoptieren als sich an einen Züchter zu wenden.
Solange Tiere bei Züchtern gekauft werden, werden die Tierheime immer voll sein von nicht mehr gewollten Tieren.

Allerdings müssen einige Dinge geklärt sein, bevor ein tierischer Mitbewohner einzieht.
Du übernimmst für viele Jahre eine große Verantwortung für ein Lebewesen!
Überlege dir also gut, ob du so viel Zeit dafür aufbringen willst und kannst. Außerdem kommen Futter- und Tierarztkosten auf dich zu, die unter Umständen sehr hoch werden können.

Kastrieren:


Wenn du Tiere verschiedenen Geschlechts bei dir zu Hause hast, solltest du sie unbedingt kastrieren lassen, um Nachwuchs zu verhindern.
Wie du bereits weißt, warten sehr viele Tiere im Tierheim auf ein neues Zuhause.
Es ist also völlig unnötig zusätzlich Tiere zu züchten oder einfach zuzulassen, dass sie sich vermehren.

An einem Beispiel wollen wir dir aufzeigen, welche Auswirkungen es haben kann, wenn nur eine Katze Babys bekommen darf:


Eine Katze bekommt Nachwuchs. Sie bekommt drei Babys. Und das zweimal im Jahr. Das sind also sechs Katzenbabys im Jahr.
Wenn diese Katzen dann wiederum jeweils sechs Babys bekommen, gibt das?
Na, rechne mal aus.
Und wenn das immer so weiter laufen würde, kämen wir nach zehn Jahren auf 80 Millionen Katzen.
Unglaublich, nicht wahr?
Jetzt weißt du, warum es so wichtig ist, Tiere kastrieren zu lassen.

Haltung

Wenn du bereits ein Haustier zu Hause hast, musst du es auf jeden Fall so artgerecht wie möglich halten.
Sperre ein Tier nicht einfach in einen Käfig und stelle ihn in die Ecke.
Das ist wirklich unfair!
Tiere wollen Beschäftigung, Auslauf und sich frei bewegen können. Und sie wollen täglich, genau wie du, frisches Trinken und Essen.



Wie werde ich der beste Freund meines Tieres?
Zoogeschäfte laden Schulklassen ein


Es kommt vor, dass Zoohandlungen Grundschulklassen einladen um Tiere, zum Teil auch exotische, vorzuführen und etwas über sie zu erzählen. Die Zoohandlungen nehmen diese Besuche als Vorwand, um den Kindern eine artgerechte Haltung zu erklären. Im Grunde aber wollen sie Werbung für ihr Geschäft machen, um weiterhin Geld zu verdienen.

Steht bei euch in der Schule solch ein Besuch an? Schlagt doch eurem Lehrer als Alternative einen Tierheimbesuch vor. Das wäre viel schöner und ihr erfahrt, wie ihr Tieren wirklich helfen könnt. Denn Zoohandlungen sind out, Tierschutz ist in!
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'Team Tierherz' hat 100 Hühnern das Leben gerettet!
Wie? Das kannst du hier lesen.