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Spannende Infos über Eisbären

Eisbären leben im nördlichen Polargebiet der USA (Alaska), von Kanada, Russland, Dänemark (Grönland) und Norwegen.
Sie gehören zu den größten Landraubtieren (Schulterhöhe: bis 1,60 Meter) der Erde. Man schätzt, dass es derzeit ungefähr 22.000 bis 25.000 Eisbären gibt.

In 12 deutschen Zoos werden Eisbären zur Schau gestellt und gezüchtet.
Zoos verdienen über Eintrittsgelder Geld.

Eisbären haben zudem einen sehr gut ausgebildeten Geruchs- und Hörsinn. Sie können einen toten Wal in einer Entfernung von 30 km und Robben sogar unter Wasser riechen.
Mit ihren riesigen Füßen können Eisbären ihr Gewicht auf dem Eis perfekt verteilen und dadurch auch sehr gut schwimmen. Wird das Eis unter ihren Füßen zu dünn, legen sich die Eisbären sehr flach auf den Bauch, um ihr großes Gewicht noch besser verteilen zu können.

Eisbären im Zoo werden nie ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben können. Sie werden dadurch krank, dies zeigt sich oft in ihrem Verhalten. Verhaltensstörungen sind beispielsweise ständiges Hin- und Hergehen oder das Drehen des Kopfe.



Auch können Eisbären bis zu 2 Minuten lang unter Wasser den Atem anhalten.
29 Prozent ihrer Zeit wandern oder schwimmen Eisbären. 5 Prozent benötigen sie für die Jagd. Die restlichen 66 Prozent werden schlafend, ruhend oder auf Beute lauernd verbracht.
Eisbären halten für ca. 4 Monaten Winterruhe. Dabei sinken Herzfrequenz und Sauerstoffverbrauch.

Jäger aus aller Welt zahlen ungefähr 25.000 Euro für die Garantie, einen Eisbären zu töten. Diese Jagdreisen werden mit Fahrt, Töten, Ausstopfen und Foto angeboten. Meist werden die männlichen Eisbären erschossen, sie sind doppelt so groß wie die weiblichen Eisbären.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bären, besteht die Nahrung eines Eisbären überwiegend aus Fleisch. Ganz oben auf der Nahrungskette stehen dabei Robben.

Eisbären sind nur alle vier bis fünf Tage bei der Jagd auf Robben erfolgreich. Jedoch sinkt die Zahl der Robben, die Hauptnahrungsgrundlage des Eisbären, dramatisch. Robben werden hauptsächlich wegen ihres Felles gejagt, außerdem schmilzt das für die Robben lebensnotwendige Eis immer weiter. Der Rückgang der Robbenzahlen bedeutet für den Eisbären weniger Nahrung.



Eisbären sind perfekt an die eisige Kälte von bis zu -50 Grad im Polargebiet angepasst. Eine dicke Fettschicht von bis zu 4,5 Zentimetern ermöglicht es den Eisbären, trotz Kälte eine gleichmäßige Körpertemperatur von ca. 37 Grad Celsius zu halten.
Das Fell ist sehr gut wasserabweisend.
Eisbären haben eher mit Überhitzung als mit Kälte zu kämpfen, deshalb laufen sie relativ langsam.

Eisbären werden beispielsweise in Mexiko in winzige Zirkuskäfige eingepfercht und leiden entsetzlich im unerträglich heißen Klima Mexikos. Auch an einen Zirkus in Mexiko wurden schon Eisbären aus Deutschland abgegeben.

Eisbären sind tagaktiv und bis auf Mutter mit Kind, wie alle Bären, Einzelgänger.
Das Jagdrevier eines Eisbären erstreckt sich über einen Radius von rund 150 Kilometern.
Beim Schwimmen können sie 5-10 km/h und beim Laufen 40 km/h erreichen. Sie können täglich etwa 100 Kilometer umherziehen.

Die Richtlinie für die Haltung von Eisbären in deutschen Zoos sieht für Eisbären in Gefangenschaft vor:
Innengehege für ein Tier: 6 m² (2mx3m), Außengehege für 1-2 Tiere: 200 m² (10mx20m) , Außengehege (Wasserteil) 60 m² (6mx10m).



Eine Eisbärenmama trägt ihre Babys ca. acht Monate im Bauch.
Im November oder Januar bringt sie 1-4 Babys in der, für Eisbären typischen, Geburts-Schneehöhle zur Welt.
Darin ist es nur 0 Grad warm, während draußen bis zu 50 Grad minus herrschen.
Die Babys werden bis zu 2 ½ Jahre lang von ihrer Mutter gestillt.
In dieser Zeit lernen die Kinder das Jagdverhalten von ihrer Mutter.

Kennst du Knut? Knut war ein großer Star, als er noch putzig und verspielt war. Durch Tierbabys steigt die Zahl der Besucher in Zoos, weil Menschenmengen an den Kassen stehen. Je älter die Babys werden, desto weniger Menschenmassen stehen vor ihrem Gehege. Die Menschen laufen weiter, die Eisbären bleiben ihr Leben lang in Gefangenschaft.

Helden Für Tiere
Überall auf der Welt werden Kinder zu aktiven und engagierten Tierschützern. Lese hier mehr über die Helden für Tiere.