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Kentucky Fried Chicken


Eine grüne Wiese mit Blumen, auf denen Schmetterlinge sitzen. Neugierige Hühnerbabies, die ihre Köpfe aus Eierschalen strecken? Hühnermamas, die mit ihren Küken sprechen, auch während die Babys noch in ihrer Schale sind? Eine Hühnermama, die ganz sorgfältig über ihre Babys wacht, wenn sie geboren werden. Sie unter ihre Flügel nimmt, um ihnen Sicherheit zu geben und sie über das Leben zu unterrichten. Wäre das nicht ein schönes Leben?

Ich erzähle dir jetzt das Leben des Huhns Trixi, eines von vielen in den Mastbetrieben von Kentucky Fried Chicken


Trixi lebt mit tausenden anderen Hühnerbabys in einer engen, dunklen Halle ohne ihre Eltern. Der Platz ist so eng, dass Trixi sich kaum bewegen kann und keine Sonne und kein Licht fallen in die Halle. Als Trixi in die Halle gebracht wurde, war das Streu auf den Boden noch neu.

Nach nur wenigen Tagen ist es durchweicht von den Ausscheidungen der tausenden Hühnerbabies. Es stinkt so stark, dass Trixi kaum atmen kann. Kurz nachdem sie ankam, wurde Trixi unter großen Schmerzen der Schnabel mit einer heißen Klinge abgebrannt. Viele Hühnerbabys werden schnell krank, auch Trixi, deswegen werden ihr jeden Tag Medikamente gegeben.

Das einzige was Trixi den ganzen Tag über macht, ist essen. Sie merkt nicht mehr, wann sie satt ist. Das viele Essen und auch die Medikamente lassen sie zu schnell wachsen. Trixi isst so viel, dass sie bald nicht mehr laufen kann und den ganzen Tag auf dem aufgeweichten Boden sitzen muss.

Nach ein paar schrecklichen Wochen und obwohl Trixi noch ein Kind ist, wird sie mit den anderen Hühnerkindern von groben Mitarbeitern in enge Holzkisten gequetscht und zum Schlachthof gefahren.

Welch ein Alptraum!


Klick hier, um das Bild in groß zu sehen!

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Und doch ist es die Wirklichkeit von Millionen Hühnern bei KFC! Hühner, auf die ein glückliches und freudiges Leben wartet, sind leider sehr, sehr selten. Und schon dreimal nicht für Hühner, die von Restaurantketten wie Kentucky Fried Chicken gezüchtet werden. Nach ihrem schrecklichen und schmerzhaften Leben landen sie als Chickenteile, Twister, Hot Wings oder Chrispy Strips in ‚Buckets’ auf der Ladentheke bei Kentucky Fried Chicken.

Damit du dir vorstellen kannst, wie Trixi leben muss, erkläre ich dir jetzt die Geschichte genauer:


Warum wird Trixi der Schnabel gestutzt

Der Schnabel ist ein Organ mit vielen Nervenbahnen.
Schnabelstutzen kannst du dir so vorstellen, wie wenn man uns einen Teil der Lippe abschneiden würde. Warum man das macht?
Die Hallen sind so voll gestopft mit Hühnern, dass sie verrückt werden und anfangen sich gegenseitig zu picken und verletzen.

Aber wäre es nicht viel besser Trixi und den anderen Hühnerkindern mehr Platz zu geben, so dass keiner verletzt würde und Trixi sich bewegen könnte?

Wie viel Platz hat Trixi?

Trixi lebt in einem Mastbetrieb. Hier werden die Hühner gemästet und verbringen ihr Leben - insgesamt 5 Wochen. Weißt du wie groß 1m² ist? Richtig, 1 Meter breit und 1 Meter lang. Auf der Fläche von 1m² leben bis zu 25 Hühner, das ist nicht einmal ein DinA4 Blatt an Platz für jedes Huhn. Die Mastbetriebe halten so viele Hühner, um so viel Geld wie möglich zu verdienen.

Aber wäre es nicht viel besser, wenn die Hühner so viel Platz hätten, das sie auch ein Sandbad nehmen könnten oder Sitzstangen hätten, auf denen sie so gerne sitzen?

Warum isst Trixi soviel?

Der Betreiber des Mastbetriebes möchte, dass aus Trixi möglichst große Chickenteile gemacht werden können. Weil er auch nicht viel Geld ausgeben möchte, soll Trixi so schnell wie möglich wachsen. Sie soll in kürzester Zeit sehr viel essen und sehr schnell wachsen. Dafür ist ihr das Sättigungsgefühl abgezüchtet worden und sie bekommt Antibiotika mit Wachstumshormonen. Innerhalb von nur 5 Wochen nehmen Hühner wie Trixi das 30 fache an Gewicht zu. Die Knochen sind bei dem schnellen Wachstum aber noch weich, deshalb brechen sie in vielen Fällen oder verkrüppeln.

In Deutschland ist verboten Antibiotika zu Wachstumszwecken zu verfüttern. Da die Hühner aber ständig krank sind (Dreck, Gewicht,…) bekommen sie doch Antibiotika.

Aber wäre es nicht viel besser wenn Trixi nicht so viel essen müsste und langsamer wachsen könnte, so, das ihre Beine nicht verkrüppeln?

Diese schlimme und traurige Geschichte ist für Trixi leider noch nicht zu Ende. Sie geht mit dem Transport und dem Schlachthof noch weiter:

Nach diesen 5-6 Horrorwochen beginnt für Trixi der Transport ins Schlachthaus.

Dabei wird sie zusammen mit vielen anderen Hühnerkindern in eine Kiste gestopft oder geschleudert. Oft sind die Arbeiter so grob dabei, dass vielen die Flügel oder Beine brechen. Trixi hat Glück, sie bleibt unverletzt. Aber ihr ist schrecklich kalt, denn es ist Winter und Schnee liegt auf der Straße. Mehrere Hühnerkinder sterben während der Fahrt. Trixi friert, hat Angst und ist traurig.

Im Schlachthof wird Trixi aus der Kiste gerissen. Doch weil der Arbeiter gleich nach drei oder vier Hühnerkindern greift, fällt Trixi zu Boden und schleppt sich in eine Ecke der Halle. Hier bemerkt sie keiner. Doch muss Trixi mit ansehen, wie die anderen Hühner kopfüber in Windeseile an Haken am Fließband gehängt werden. Anschließend werden sie durch ein Elektrobad gezogen, um sie bewusstlos zu machen. Trixi muss sich die Augen zu halten, mehr will sie nicht sehen! Sie dreht sich um und findet ein Loch, aus dem sie entkommen kann. Trixi läuft so schnell wie sie nur kann wurde bei ihrer Flucht glücklicherweise von einem netten Menschen gefunden und zu einem Gnadenhof gebracht. Wie sie dort doch noch ein gutes Leben führt, wird in einer anderen Geschichte erzählt.

Wahrscheinlich hat auch dich diese Geschichte traurig gemacht und du möchtest den Hühnern helfen
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