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PETA hat in Thailand über Elefanten ermittelt:

Ungefähr 5000 vom Aussterben bedrohte Elefanten leben in Thailand, davon werden etwa 3800 Elefanten in Gefangenschaft gehalten. Die meisten dieser Elefanten leben in Elefantencamps. Dort sind sie eine Attraktion für Touristen.
Die Elefanten werden gezwungen Kunststücke aufzuführen und die Touristen können für Geld auf ihnen reiten.

Um Elefanten dressieren zu können, werden schon Babyelefanten in so genannten Trainingslagern gefoltert.

PETA hat diese grauenhafte Folter aufgedeckt. Die Bilddokumentation, die als Beweis dient, ist so schrecklich, dass du sie dir nicht anschauen musst, aber hier kannst du lesen, wie es in einem Trainingscamp für Elefantenbabys zugeht:


In einem Dorf, tief im Dschungel von Thailand wird einem Babyelefanten ein Stück Obst angeboten. Schon in Gefangenschaft geboren, lebt das 2-jährige Elefantenbaby bei Elefantentrainern, Mahouts, in ihrem Dorf.
Das Baby ist ein Mädchen. Sie vertraut den Dorfbewohnern, den einzigen Menschen, die sie je kennen gelernt hat.

Vorsichtig greift das Elefantenbaby mit ihrem winzigen, faltigen, grauen Rüssel nach dem Obst. Ihre runden Füße am Ende ihrer vier stämmigen Elefantenbeine bewegen sich sanft über die Erde.
Das Obst wird ihr so hingehalten, dass sie sich vorwärts bewegen muss, um es zu erreichen.

Sie befindet sich noch im Wachstum und ist nicht viel größer als die Dorfbewohner, die verstohlen einen Kreis um sie gebildet haben. Als sie einen Schritt nach vorne macht, werfen ihr plötzlich zwei Männer ein dickes, schweres Seil als Schlinge um den Hals. Verwirrt versucht sie, sich aus der Schlinge zu ziehen, doch es ist zu spät, jetzt gibt es kein Entkommen mehr.
Die Dorfbewohner versuchen, ihrem peitschenden Rüssel und ihren panikartigen Fluchtversuchen auszuweichen, sie schreit vor Angst, doch ihre Rufe bleiben unerhört - ihre beunruhigte Mutter wurde an diesem Tag aus dem Dorf weggeschafft. Die Dorfbewohner ziehen mit aller Kraft die Schlinge fester und sie schneidet sich immer tiefer in das empfindliche Fleisch ihres Halses, sie prügeln das Elefantenbaby und stechen in die empfindliche Haut zwischen den Zehen – sie soll später aus Angst gehorchen!
Über dem Dorf liegt eine feierliche Stimmung, als das Elefantenbaby machtlos auf sein Schicksal wartet. Junge und Alte kommen, um das vor ihnen liegende Spektakel zu beobachten und mit dabei zu sein.
Ihr werden zusätzliche Seile und Stahlkabel um den Bauch, die Beine und die Füße gewickelt - selbst ihr Schwanz wird festgebunden. Verzweifelt und erfolglos versucht sie, ihre Trainer abzuwehren, indem sie mit ihrem Rüssel die Seile wegstößt und sich mit ihm gegen die schmerzhaften Schläge zu schützen versucht. Doch es gibt kein Wunder für sie. Ihr Rüssel und die empfindliche Haut zwischen ihren Zehennägeln werden mit Knüppeln geschlagen und mit Stöcken durchbohrt, die mit spitzen Nägeln besetzt sind. In die Gehörgänge werden ihr Nägel gestochen.

Gefesselt und erschöpft kann sie nicht länger stehen. Ihre Beine geben nach, so dass sie gezwungen ist, in den Seilen zu hängen, die ihren Hals einschnüren und um ihren Bauch gewickelt sind. Ein Stoß in die Rippen zwingt sie für einen Moment wieder auf die Beine.

Einer der Dorfälteren (mit schon viel Erfahrung) klettert auf sie und setzt sich wie zum Reiten auf ihren Nacken. Er hält einen Stock in der Hand, an dem eine lange, gebogene und spitze Klinge angebracht ist. Er hebt die Klinge, spuckt darauf und versenkt sie in ihrem Kopf, direkt zwischen ihre Ohren. Jedes Mal, wenn er die Klinge in ihren Kopf schlägt, hat er Mühe, sie wieder aus ihrem gequälten und blutigen Fleisch herauszuziehen. Später wird festgestellt, dass sie ihr Gehör verloren hat.

Der Mann steigt ab, und zwei junge Männer sind jetzt an der Reihe. Sie sitzen lässig auf ihrem Rücken, einer raucht eine Zigarette. Nach der Zigarettenpause treibt der Mann sehr mühevoll das spitze Ende eines Stockes in die Wunde in ihrem Kopf, die der Dorfältere dort hinterlassen hat. Sie brüllt in unausweichlicher Qual, hebt ihren Kopf in dem nutzlosen Versuch, diesen Folterstock loszuwerden.

Dämmerung hat sich über das Dorf gelegt. In ihren Augen lassen sich Angst und Verwirrung erkennen, ihre Mutter ist verschwunden, und sie wurde von jenen, denen sie vertraute, gefesselt, geschlagen und missbraucht. Doch ihr Leidensweg ist noch lange nicht zu Ende. In den darauf folgenden Tagen werden ihr Futter, Wasser und Schlaf verweigert. In abwechselnden Schichten prügeln die Dorfbewohner sie Tag und Nacht, um sicher zu gehen, dass ihre Unterwerfung absolut und vollkommen ist.

Eine Woche steht sie außerhalb des Dorfes an einem Baum angebunden. Ihre Augen sind geschwollen, Blut und Eiter laufen ihre großen, zerrissenen Ohren hinunter, und ihr Körper ist übersät mit offenen Wunden. So wie ihr, ergeht es, bis auf wenige Ausnahmen, den meisten in Gefangenschaft lebenden Elefanten. Für den Rest ihres Lebens werden sie weiter regelmäßig geschlagen, um sie daran zu erinnern, "wer der Boss ist".

Jedes Baby, dessen Willen gebrochen und das an eines von Thailands mehr als 40 Elefantencamps verkauft wird, bringt umgerechnet zwischen 1400 und 3200 Euro ein.


Was macht PETA?

In Thailand leben ungefähr 5000 Elefanten. Die meisten von ihnen befindet sich in privatem Besitz. Es ist notwendig, dass die Folter, die PETA aufgedeckt hat, nicht weitergehen darf.

PETA drängt die Regierung von Thailand, umgehend Gesetze zu erlassen. Damit die grausame Behandlung, das Einsperren und das Trainieren von Elefanten sowie die Benutzung von Elefanten für Touristenattraktionen zu verbieten.
Diese empfindsamen, intelligenten und hochgefährdeten Elefanten sollen geschützt werden.

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