

In einem Dorf, tief im Dschungel von Thailand wird einem Babyelefanten ein Stück Obst angeboten. Schon in Gefangenschaft geboren, lebt das 2-jährige Elefantenbaby bei Elefantentrainern, Mahouts, in ihrem Dorf.
Das Baby ist ein Mädchen. Sie vertraut den Dorfbewohnern, den einzigen Menschen, die sie je kennen gelernt hat.
Vorsichtig greift das Elefantenbaby mit ihrem winzigen, faltigen, grauen Rüssel nach dem Obst. Ihre runden Füße am Ende ihrer vier stämmigen Elefantenbeine bewegen sich sanft über die Erde.
Das Obst wird ihr so hingehalten, dass sie sich vorwärts bewegen muss, um es zu erreichen.
Gefesselt und erschöpft kann sie nicht länger stehen. Ihre Beine geben nach, so dass sie gezwungen ist, in den Seilen zu hängen, die ihren Hals einschnüren und um ihren Bauch gewickelt sind. Ein Stoß in die Rippen zwingt sie für einen Moment wieder auf die Beine.
Einer der Dorfälteren (mit schon viel Erfahrung) klettert auf sie und setzt sich wie zum Reiten auf ihren Nacken. Er hält einen Stock in der Hand, an dem eine lange, gebogene und spitze Klinge angebracht ist. Er hebt die Klinge, spuckt darauf und versenkt sie in ihrem Kopf, direkt zwischen ihre Ohren. Jedes Mal, wenn er die Klinge in ihren Kopf schlägt, hat er Mühe, sie wieder aus ihrem gequälten und blutigen Fleisch herauszuziehen. Später wird festgestellt, dass sie ihr Gehör verloren hat.
Der Mann steigt ab, und zwei junge Männer sind jetzt an der Reihe. Sie sitzen lässig auf ihrem Rücken, einer raucht eine Zigarette. Nach der Zigarettenpause treibt der Mann sehr mühevoll das spitze Ende eines Stockes in die Wunde in ihrem Kopf, die der Dorfältere dort hinterlassen hat. Sie brüllt in unausweichlicher Qual, hebt ihren Kopf in dem nutzlosen Versuch, diesen Folterstock loszuwerden.
Eine Woche steht sie außerhalb des Dorfes an einem Baum angebunden. Ihre Augen sind geschwollen, Blut und Eiter laufen ihre großen, zerrissenen Ohren hinunter, und ihr Körper ist übersät mit offenen Wunden. So wie ihr, ergeht es, bis auf wenige Ausnahmen, den meisten in Gefangenschaft lebenden Elefanten. Für den Rest ihres Lebens werden sie weiter regelmäßig geschlagen, um sie daran zu erinnern, "wer der Boss ist".
In Thailand leben ungefähr 5000 Elefanten. Die meisten von ihnen befindet sich in privatem Besitz. Es ist notwendig, dass die Folter, die PETA aufgedeckt hat, nicht weitergehen darf.
PETA drängt die Regierung von Thailand, umgehend Gesetze zu erlassen. Damit die grausame Behandlung, das Einsperren und das Trainieren von Elefanten sowie die Benutzung von Elefanten für Touristenattraktionen zu verbieten.
Diese empfindsamen, intelligenten und hochgefährdeten Elefanten sollen geschützt werden.