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Pelzhandel und Bedrohung der internationalen Artenvielfalt

Ausstellung und Demo

Auch dieses Jahr hat die Artenschutz AG, des JKGs in Weil der Stadt, in einer 14tägigen Ausstellung im Foyer des Gymnasiums wieder über das grausame Schicksal von Pelztieren und ihrer Tötung für die Modeindustrie informiert und die Tierrechtsorganisation PETA bei einer Großdemo gegen den Pelzhandel in Stuttgart unterstützt.

85 Prozent aller auf dem globalen Markt gehandelten Tierfelle stammen aus so genannten ‚Pelztierfarmen’, auf denen die Pelztiere unter mehrheitlich katastrophalen Bedingungen gehalten werden.
Eine nicht unwesentliche Anzahl von Pelztieren wird auch der freien Wildbahn entnommen, vielfach unter dem Deckmantel fragwürdiger Abschussquoten und -bestimmungen. Im Zuge ihrer Bejagung verbluten und verenden sie oft qualvoll in Fallen.

Die Artenschutz AG appelliert an die Verbraucher konsequent auf Echtpelze zu verzichten, da die Pelzgewinnung mit unsäglicher Tierquälerei verbunden ist, die nicht in eine zivilisierte Welt gehört.

Aufgrund durch Fernseh- und Medienberichten bekannt gewordenen Grausamkeiten auf Pelztierfarmen in China, dem größten Exporteur von Tierfellen, hat die Artenschutz AG im Jahr 2006 eine Petition zahlreicher Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen an das EU Parlament für ein EU weites Importverbot von Hunde- und Katzenfellen aus Asien unterstützt.

Dank der massiven Lobbyarbeit der Organisationen hat das EU Parlament nun ein striktes Importverbot von Hunde- und Katzenfellen aus Asien beschlossen, das Ende 2008 in Kraft treten wird.

Eine katastrophale Folge des Pelzhandels ergibt sich auch für den internationalen Natur- und Artenschutz: Durch eine steigende Nachfrage nach Echtpelzprodukten in den westlichen Industriestaaten wird die Wilderei auf bedrohte Arten in ärmeren Ländern zunehmen, um deren Schutz sich die Regierungen der Länder und internationale Naturschutzorganisationen bemühen.

Projektleitung Frau Hahl
Vielen Dank für die Einsendung!



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