Tiershows, Sport & Co.

So leiden Tiere für Film und Fernsehen

Bestimmt hast du auch schon mal einen Film gesehen, in dem ein Tier die Hauptrolle gespielt hat. Zum Glück nutzen die meisten Filmemacher heutzutage Animationen, mit denen sie die Tiere digital nachstellen. Aber es gibt leider auch immer noch Filme, in denen echte Tiere wie Hunde, Wale, Delfine oder Affen zum Einsatz kommen. Was man im Film nicht sehen kann ist, wie sehr die Tiere hinter den Kulissen leiden müssen.

Das traurige Leben der tierischen Darsteller

Für den Einsatz in Film und Fernsehen werden die Tiere regelmäßig mit Gewalt zu sinnlosen Kunststücken gezwungen. Oftmals werden sie geschlagen oder sie bekommen Elektroschocks von den Trainern, wenn sie nicht gehorchen. Tiere, die in Filmen oder in der Werbung eingesetzt werden, wurden aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen. Viele werden ihren Müttern schon kurz nach der Geburt weggenommen. Wenn die Tiere älter werden oder aus anderen Gründen für ihre Trainer nicht mehr von Nutzen sind, werden sie oftmals an Zoos oder andere Tierparks abgegeben, wo sie den Rest ihres Lebens in Gefangenschaft leben müssen.

Auch in dem Kinofilm „Bailey – Ein Freund fürs Leben“ wurden echte Tiere eingesetzt und zu Kunststücken gezwungen. Ein Augenzeuge hat während der Dreharbeiten beobachtet, wie ein Schäferhund von seinem Trainer mit Gewalt in ein Becken mit tosendem Wasser gedrückt wurde. Auf dem Video, das der Augenzeuge aufgenommen hat, ist zu sehen, dass der Hund völlig verängstigt war und zu fliehen versuchte. Stellt euch mal vor, jemand würde euch einfach in ein Becken mit Wasser werfen, obwohl ihr ihm sagt, dass ihr Angst habt! Ist das nicht grausam? Deshalb haben sich auch zum Glück viele Kinos dafür entschieden, diesen Film nicht zu zeigen. Damit setzen sie ein wichtiges Zeichen gegen Tierquälerei! Denn wenn die Filme nicht gezeigt werden, dann merken die Filmemacher hoffentlich irgendwann, dass es kein Interesse an Filmen gibt, für die Tiere eingesetzt und gequält wurden.

Was du tun kannst:

Auch du kannst ein Zeichen setzen! Wenn deine Freunde oder deine Familie das nächste Mal in einen Film gehen wollen, in dem echte Tiere mitspielen, dann erkläre ihnen, warum es wichtig ist, solche Filme nicht zu unterstützen. Schlage ihnen am besten einen anderen Film vor, in dem nur animierte Tiere zu sehen sind oder gar keine Tiere mitspielen.

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