

Ringling Bros. und Barnum&Bailey (abgekürzt RBBB) ist einer der größten und bekanntesten Zirkusse in den USA. Er führt viele Elefanten und andere Wildtiere mit sich.
Hast du schon von Zirkus Krone gehört? Dieser reist mit seinen Tieren durch Deutschland und ist in seiner Größe und Bekanntheit mit RBBB vergleichbar.
Durch versteckte Videoaufnahmen konnte PETA beim Zirkus RBBB Schreckliches aufdecken:
Elefanten wurden mit Peitschen und Elefantenhaken auf Gesicht und Ohren geschlagen. Ein Elefantenhaken ist ein grausames Werkzeug, um Elefanten zu bestrafen.
Elefantenhaken sind Stangen aus Holz oder Metall und sie haben einen scharfen Haken aus Stahl am Ende. Die Pfleger schlagen gewöhnlich die Elefanten hinter die Ohren, unter das Kinn, an die Knöchel und an andere Bereiche, wo wenig Gewebe zwischen Haut und Knochen liegt.
Das bedeutet große Schmerzen für die Elefanten und sie schreien entsetzlich. Wenn die Wunden bluten, versucht der Pfleger, sie mit einem Spezialpuder zu überdecken.
Über die Jahre wurden Pfleger von RBBB mehrmals dabei gefilmt, wie sie Elefanten quälten und dass kranke Tiere mit dem Zirkus reisen müssen. Und das ist noch nicht alles! Elefanten sind durchschnittlich über 26 Stunden, oft sogar 60 bis 70 Stunden im dunklen, beengten Transportkäfig angekettet, wenn der Zirkus unterwegs ist. Meist sind sie nur dann nicht angekettet, wenn sie einer lauten Menge etwas vorführen.
In Freiheit laufen Elefanten zwischen 40 und 70 km am Tag, spielen in Matschpfützen, schwimmen in Wasserlöchern, unterhalten sich miteinander und spielen mit ihren Herdenmitgliedern.
Aber Zirkusse reißen die jungen Elefanten aus ihren Familien und zwingen sie, Kopfstand zu machen, auf Bällen zu balancieren und andere unnatürliche Dinge zu tun.
In Zirkussen kommt es deshalb häufig zu Todesfällen. 2004 musste ein 8 Monate altes Elefantenbaby eingeschläfert werden, nachdem es sich die Hinterbeine gebrochen hatte, weil es von einem Zirkuspodest (großer Hocker) gefallen war.
Erinnert ihr euch an Tonka, die Elefantendame, die fast 20 Jahre mit RBBB gereist ist? Videoaufnahmen der letzten Ringling-Recherche von PETA zeigen, dass Tonka heftige Anzeichen von seelischen Verletzungen aufzeigte.
Dies beinhaltet endloses Hin- und Herweben sowie Kopf und Beine hin- und herzuschwingen. Trotz dieser Bedingungen wurde Tonka gezwungen, Abend für Abend die Menschen zu unterhalten.
Nach diesem traurigen Bericht können wir aber auch einen Erfolg verzeichnen: