

Weil Fische ein Gehirn, ein zentrales Nervensystem und Schmerzrezeptoren haben, können sie genau wie Katzen, Hunde und Menschen Schmerz empfinden.
Nur weil sie nicht schreien können, beziehungsweise wir ihre Schreie nicht hören können, bedeutet das nicht, dass sie nicht leiden.
Wissenschaftliche Studien aus aller Welt beweisen, was viele Biologen bereits seit Jahren sagen: Fische fühlen Schmerz, genau wie alle anderen Tiere.
Fische besitzen ein Gehirn und ein zentrales Nervensystem, sowie einen sehr empfindlichen Mund.
Fische benutzen ihre Zunge und ihren Mund wie die Menschen ihre Hände: um Nahrung zu fangen oder zu sammeln, Nester zu bauen und ihre Kinder vor Gefahren zu schützen.
Fische empfinden außerdem Angst. Eine Studie aus Australien fand heraus, dass Fische mit erhöhter Herz- und Atemfrequenz reagieren, wenn sie gejagt oder eingepfercht werden.
So reagieren auch Menschen, wenn sie Angst haben.
Jahr für Jahr verheddern sich zahllose Tiere
in weggeworfenen Angelleinen und Ködern.
Häufig hinterlassen Angler leere Bierflaschen
oder sonstigen Müll.
Oder denkst du etwa auch, dass es nett ist, jemanden erst mit dem Auto zu überfahren und ihn dann wieder losschicken?
Zu den gängigen Verletzungen, die ein an der Angel hängender Fisch erleidet zählen: eingerissene Schwimmblase und toxischer Aufbau von Milchsäure in den Muskeln.
Fische leiden auch unter dem Verlust ihrer äußeren Schutzschicht, wenn man sie anfasst, was dann oft zu Infektionen führt.
Sie können auch in Folge des erlebten Stresses sterben oder stehen so unter Schock, dass sie für andere Fische eine leichte Beute sind.
Diese Art von Angeln, genannt ’catch and release’, ist in Deutschland verboten, wird aber trotzdem oft gemacht.
In Wirklichkeit werden Kinder hier an den „Haken der Grausamkeit" genommen.
Es ist nichts Lehrreiches daran, Fische aus ihrem Zuhause, den Gewässern, zu zerren, indem man sie auf spitze Haken spießt und ihnen Schmerz zufügt.
Tatsächlich ist Angeln nichts anderes als ein Sport auf Kosten von Tieren. Ein Sport für den andere Lebewesen zum Spaß leiden.
Für die heutige Zeit ist Angelunterricht längst überholt von sinnvollen Freizeitaktivitäten, die niemandem schaden!
Bestehe auf tier- und umweltfreundlichen Aktivitäten an deiner Schule.
Gerne kannst du uns mitteilen, wenn deine Schule Angelunterricht anbietet und PETA schreibt deiner Schulleitung ebenfalls einen Brief.
Schreib eine Mail an info@petakids.de
…Fische sprechen miteinander indem sie mit den Zähnen knirschen, die Knochen reiben oder mit den Muskeln auf der Schwimmblase herumtrommeln, oder Heringe kommunizieren durch „Pupsen“. Menschen können Fischgespräche oft nur mit Spezialinstrumenten hören.
…Fische lieben es, berührt zu werden, und reiben sich oft sanft aneinander—so wie eine Katze, die einem gerne um die Beine streicht.
…einige Fische halten sich gut gepflegte Gärten, um das Wachstum von wohlschmeckenden Algen zu fördern und solche Arten fernzuhalten, die sie nicht mögen.
…Wie Vögel bauen auch viele Fische Nester, um ihre Jungen großzuziehen.
…Andere wiederum sammeln kleine Steinchen vom Meeresboden, um Verstecke zu bauen, in denen sie nisten können.
…Manche Fische umgarnen in Frage kommende Partner, indem sie sie ansingen. Männliche Sandgrundeln (sand gobies), winzige Fischchen, die entlang der europäischen Küste leben, übernehmen die Rolle von "Mutti", bauen und bewachen Nester und befächern die Eier mit ihren Flossen, um so einen Strom mit frischem, sauerstoffhaltigem Wasser zu erzeugen.