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Warum die Kastration von Tieren wichtig ist

In Deutschland ist Zahl der sogenannter Haustiere steigend. Bis zu 100.000 Tiere werden in deutschen Tierheimen jedes Jahr abgegeben. Soo viel!!

Tiere, die weniger Glück haben, werden einfach auf den Straßen ausgesetzt, wo sie für sich selbst sorgen müssen und häufig dem Verkehr, Krankheiten, Hunger und extremen Wetterbedingungen zum Opfer fallen.
Die traurige Wahrheit ist, dass nicht jeder Tiere liebt.

Frag mal in einem Tierheim nach, wie viele Tiere verletzt, blutend und völlig ausgemergelt aufgefunden werden. Wie viele Welpen und kleine Kätzchen ausgesetzt an Autobahnen in Kartons gefunden werden oder aus verschlossenen Plastikmüllsäcken gerettet wurden, die man in Mülleimern, Seen oder Flüssen fand.

Eine Lösung für all diese Probleme ist die Kastration von Tieren!

Was ist Kastration und Sterilisation?

Durch die Kastration können keine Nachkommen gezeugt werden.

Bei der Kastration werden dem männlichen Tier die Hoden und dem weiblichen Tier Eierstöcke und Gebärmutter entfernt.

Hingegen werden bei der Sterilisation lediglich die Samenstränge des Männchens bzw. die Eileiter des Weibchens abgebunden.

In der Regel wird bei beiden Geschlechtern die Kastration vorgezogen, da sie beim Männchen unter Umständen Verhalten wie z.B. Aggression mindert und bei dem weiblichen Tier die Läufigkeitserscheinungen ausbleiben.

Warum lieber Tiere aus dem Tierheim als vom Züchter?

Während Züchter jedes Jahr tausende von Welpen produzieren, werden in den örtlichen Tierheimen tausende Tiere abgegeben oder ausgesetzt. Tierheime sind völlig überfüllt und können nur für wenig Tiere ein gutes Zuhause finden.

Traurige Zuchten

Das Geschäft mit Hundewelpen läuft gut und Züchter und Händler verdienen Geld damit. Viele Tiere stammen aus Massenzuchten in Osteuropa, wo Hündinnen unter schlimmen Bedingungen leben müssen.
Meist leben sie in dunklen, kalten, dreckigen Ställen. Die Welpen sind in der Regel krank und geschwächt von langen Transporten. Lebenswichtige Impfungen fehlen. Viel zu früh werden die Babies ihren Müttern weggenommen.

Allein in Tschechien werden ungefähr 30.000 Hunde für den Verkauf in anderen Ländern 'produziert', aber auch die Niederlande oder Belgien sind bekannt dafür.

Jeder neugeborene Welpe und jedes kleine Kätzchen bedeuten einen Platz weniger für einen Hund oder eine Katze im Tierheim, die verzweifelt auf ein Zuhause warten!

Einfache Rechnung

In deutschen Haushalten leben ca. 7 Millionen Katzen und 5,5 Millionen Hunde.

Nehmen wir an ein Katzenpaar bekommt zweimal im Jahr 3 Babys, die jeweils wieder zweimal im Jahr 3 Babys bekommen, …… dann ergibt dies nach 10 Jahren über 80 Millionen Katzen!

• Die Tierheime in Deutschland platzen aus allen Nähten.

• Recherchen ergaben, dass mehr als 70.000 Katzen jährlich ertränkt, erschlagen oder zu Tode gequält werden.

Lösung

Kastrieren hilft, die große Anzahl von Tieren einzudämmen und es schadet nicht der Gesundheit der Tiere.

Weibliche Hunde und Katzen sollten etwa im Alter von sechs Monaten kastriert werden. Männliche Tiere sollten etwa im Alter von sechs bis neun Monaten kastriert werden. Allerdings kann das Kastrieren auch in fast jedem Erwachsenenalter durchgeführt werden.

PETA wünscht sich ein Gesetz, dass Kastrieren von Hunden und Katzen für jeden Tierbesitzer zur Pflicht wird. Es sei denn, ein Tierarzt hat festgestellt, dass der chirurgische Eingriff die Gesundheit des Tieres gefährden würde.
In Österreich wird seit 2005 durch das Bundestierschutzgesetz verlangt, dass jede freilaufende Katze kastriert werden muss.
Auch die deutsche Stadt Paderborn hat jetzt solch eine Verordnung eingeführt.

Was können Tierfreunde tun?

• Lass deinen Hund und deine Katze kastrieren

• Adoptiere Tiere aus einem Tierheim - und vergesse dabei nicht die älteren Tiere.

• Bringe herrenlose Tiere ins Tierheim, dort werden sie auch kastriert.

• Wenn du jemanden kennst, der ein Tier von einem Züchter kaufen möchte, versuche ihn zu überreden, lieber ein Tier aus einem Tierheim zu nehmen.

• Gehe täglich mit deinem Hund spazieren und spiele oft mit ihm.

• Wenn möglich, adoptiere zwei Tiere, vor allem dann, wenn ihr täglich länger außer Haus seid.

• Melde Hundehandel, der dir fragwürdig erscheint, umgehend der Polizei, deinem örtlichen Tierheim oder PETA Deutschland e.V.

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Sarah weiß, dass man ein Publikum begeistern kann, ohne dass dafür Tiere leiden müssen.