

Du meinst es vielleicht gut, aber weißt du, was mit den Katzenbabys passiert, wenn du sie abgeben musst? Jedes Jahr kommen sehr viele Tiere in die Tierheime. Das passiert, weil Tiere ausgesetzt werden, die niemand haben will. Und es will sie niemand haben, weil es schon viel zu viele gibt. Wenn die Tiere kastriert werden würden, gäbe es dieses Problem nicht. Und dir würde auch nichts anderes übrig bleiben, als die Kätzchen ins Tierheim zu bringen, wenn du niemanden findest, der ihnen ein Zuhause geben kann. Du siehst also, es ist keine gute Idee, dass deine Katze Babys bekommen soll.
Hündinnen werden oft sehr schlecht behandelt. Sie müssen sehr oft hintereinander Babys bekommen, die ihnen dann auch noch viel zu früh weggenommen werden. Bei den Züchtern, bei denen es nur um das Geldverdienen geht, sind die Welpen oft sehr krank. Es wurden schon Züchter dabei ertappt, wie sie nicht verkaufte Hunde umbrachten und in den Müll warfen. Während immer weiter und weiter gezüchtet wird, werden die Tierheime immer voller und voller. Es gibt nicht genügend gute Plätze für alle Tiere. Deshalb ist es nie verantwortungsbewusst, Tiere zu züchten. Wenn du also einem Tier ein gutes Zuhause geben möchtest, gehe unbedingt in ein Tierheim.
Tiere brauchen Zuwendung, Liebe und wollen spielen und schmusen. Es reicht nicht, dass sie mit Futter und Wasser versorgt werden. Und viel mehr als das kann ein Tierheim nicht bieten. Dafür sitzen viel zu viele Tiere dort, die von den Pflegern mit dem Notwendigsten versorgt werden müssen.
Das Schlimmste, was man einem Hund antun kann, ist, ihn an die Kette zu legen. Vielerorts ist das zum Glück verboten. Denn Hunde, die an der Kette leben müssen, leiden unter Hitze, unter Kälte aber vor allem unter der Einsamkeit. Viele davon werden ängstlich oder aggressiv, weil sie von Leuten, die vorbei gehen, geärgert werden. Manche Hunde leiden so sehr unter der Einsamkeit, dass sie verrückt werden. Deshalb ist es für einen Hund immer am besten und am schönsten, wenn er bei und mit seiner Familie leben darf.
In der Wildnis leben Vögel niemals alleine, sondern in großen Schwärmen. Die Tiere putzen sich gegenseitig ihr Gefieder, spielen und fliegen miteinander und brüten zusammen ihre Eier aus. Viele Vogelarten bleiben ein ganzes Leben lang mit einem Partner zusammen. Vögel in Gefangenschaft leiden oft sehr. Sie sind eingesperrt und können nicht richtig fliegen. Außerdem werden sie oft falsch gefüttert. Sie werden auch teilweise einzeln gehalten, obwohl es Schwarmtiere sind. Das stresst sie noch zusätzlich und manche Vögel rupfen sich vor Traurigkeit selbst die Schwanzfedern raus.
Vögel, die aus der Wildnis eingefangen wurden, können auch für Menschen ansteckende Krankheiten haben.
Vögel, die älter als acht bis zehn Wochen sind, lassen sich in Zoohandlungen nur noch schlecht verkaufen. Deshalb bleiben diese Tiere meist ihr Leben lang in kleinen Käfigen sitzen. Wenn du also einen Vogel adoptieren möchtest, frag’ im Tierheim, ob du einem vernachlässigten Vogel ein Zuhause geben kannst.
Für Katzen gibt es, genau wie für Hunde und kleine Kinder, jede Menge Gefahren, wenn sie draußen unbeaufsichtigt herumlaufen. Sie können von einem Auto angefahren werden, sich mit Krankheiten anstecken, von bösen Menschen gequält werden, und und und. Deshalb ist es sicherer, Garten oder Balkon einzuzäunen. So bekommt die Katze genug mit, ihr wird nicht langweilig und man muss keine Angst haben, dass ihr etwas passiert.