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Was, wenn.....?

Was tun, wenn aus dem Klassenausflug ein Besuch in den Zoo oder Zirkus werden soll?

Oder dich sonst jemand dort hin schleifen will?

Noch eine Minute bis zum Läuten, als -peng- die Einladung zum Schulausflug auf deinem Tisch landet. Dein Lehrer will dich -oh Nein!- zum Zirkus schleppen??!!! Aber nicht, solange du auch was zu sagen hast!

Bevor du einen verrückten Plan entwirfst, wie den Feuermelder am Ausflugstag zu betätigen oder dich vor einen großen Schulbus zu schmeißen, gibt es auch weniger lebensgefährlichere und viel erfolgversprechendere Methoden, um Bremsklötze vor solche Ereignisse zu setzen, die megaout sind.

ZIRKUS

Der Zirkus ist absolut kein Platz der Freude für Tiere! Die Tiere im Zirkus werden oft geschlagen, eingesperrt und zu einem Leben in Einsamkeit verdammt. Einem sehr traurigen Leben!

Auch wenn manches Kind davon träumen mag, wegzulaufen und sich einfach einem Zirkus anzuschließen, träumen doch die meisten Tiere davon, von dort wegzukommen.

Für Tiere ist es keineswegs lustig, Tricks und Kunststücke vorzuführen. Sie tun das, weil sie gelernt haben, dass sie sonst Ärger bekommen.

Plant dein Lehrer wirklich eine Ausflug in den Zirkus, erkläre ihm, dass es ganz und gar nicht spaßig ist, Tiere mit Gewalt zu zwingen, alberne Tricks vorzuführen.

Zeig ihm, dass du deine Hausaufgaben gemacht hast und liefere ihm diese Informationen:

Die Mehrheit der Politiker im Deutschen Bundesrat ist gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus. Insbesondere von Elefanten, Bären und Affen.
In vielen Ländern, wie zum Beispiel in unserem Nachbarland Österreich, dürfen keine Wildtiere im Zirkus gehalten werden.

Schreib an PETAKids und fordere kostenloses Infomaterial an.
Und gib auch deinem Lehrer eines, wenn du schon dabei bist!

ZOO

Manche Zoos und Aquarien versuchen, 'natürliche Lebensräume' für die Tiere herzustellen. Aber diese sind in etwa so natürlich, wie wenn deine Eltern dich in der Garage einquartieren würden, und zwar auf Dauer!

Zoos zeigen Kindern, dass es in Ordnung ist, ein Tier in Gefangenschaft zu halten, wo sie sich langweilen, einsam sind, weit weg von ihrer natürlichen Heimat und den Menschen ausgeliefert sind.

Wenn es Teil deines Schulausfluges ist: sag deine Meinung! Erkläre deinem Lehrer, dass du lieber raus in die Natur gehen möchtest, anstatt Gefängnisse für Tiere zu besuchen. Viele Menschen fühlen sich in Zoos sehr traurig.

Schreibe an PETAKids.de, bei uns erhältst du kostenloses Infomaterial.

Was tun, wenn ein Rodeo in die Stadt kommt?

Rodeo
...ist ein Überbleibsel des alten Wilden Westens, das es aber auch bei uns noch gibt!

Vor allem in den USA werden Tiere in Rodeos als 'Einwegartikel' behandelt, denn sie sind meist ohnehin auf dem Weg zum Schlachthof.
Pferde, Stiere, Kälber und andere Tiere erleiden oft Brüche an Genick, Rücken und Beinen.
Und manche sterben auch bei Rodeos. Dort gibt es kaum Gesetze, die Tiere bei Rodeos schützen.

Aber auch in Deutschland spielt man den Tieren böse mit, die in Rodeos auftreten müssen. Auch hier werden die eigentlich zahmen Tiere gezwungen, wild zu sein.
Man schnallt den Flankengurt ganz eng um die Leisten und die Genitalien der Pferde und Bullen. Und weil das den Tieren weh tut, versuchen sie, sich den Gurt abzustreifen, indem sie „bocken“.

Also was tun, wenn ein Rodeo sich in deiner Stadt ankündigt?
Zuerst mal: auf keinen Fall eine Eintrittskarte kaufen!
Schreib einen Leserbrief an die Zeitung, viele Menschen denken nicht über die Tiere nach.
Plant deine Klasse einen Ausflug zu einem Rodeo, mach einen anderen Vorschlag. Wie wäre zum Beispiel eine Rollerskating-Party?

Pferderennen

Genauso kannst du bei Pferderennen vorgehen.
Es ist traurig aber wahr: für 'Rennpferde' liegen Verletzungen und Tod immer nur einen Hufschlag entfernt.

Eine Studie zu Verletzungen auf Rennbahnen kam zu folgendem Ergebnis: ein Pferd trägt in jedem 22. Rennen eine Verletzung davon, die es ihm unmöglich macht, das Rennen zu beenden.

Einseitige Zucht hat im Laufe der Zeit die Beine von Vollblütern zu zerbrechlich für ihre Körper gemacht. Und viele Rennpferde gehören Unternehmen, die ausschließlich an dem Geld interessiert sind, das diese Tiere für sie machen. Deswegen werden Pferde auch ohne mit der Wimper zu zucken an Schlachthöfe verkauft, wenn sie zusammenbrechen.

Bevor sie dort landen, werden viele von ihren Trainern und den Tierärzten von Medikamenten abhängig gemacht. Denn sie erhalten reichlich Medikamente, um sie trotz Verletzungen an Rennen teilnehmen zu lassen. Viele Pferde sind gezwungen, mit Haarrissbrüchen zu rennen, was viel zu schmerzvoll wäre ohne Medikamente.

Helden Für Tiere
Helden für Tiere
Sarah weiß, dass man ein Publikum begeistern kann, ohne dass dafür Tiere leiden müssen.