

Die Tiere im Zirkus werden zu den Kunststücken, die sie vorführen, gezwungen. Sie machen das nicht aus Spaß, sondern aus Angst vor dem „Trainer“. Es werden alle Arten von Gewalt angewendet, um die Tiere Dinge machen zu lassen, die sie freiwillig nie tun würden; z. B. ein Elefant, der Handstand macht, ein Tiger, der durch einen Feuerreifen springt, oder Bären, die Fahrrad fahren. Die Tiere werden mit Peitschen und Stöcken geschlagen, sie bekommen Stromschläge oder es werden ihnen mit anderen Gegenständen schlimme Schmerzen zugefügt. Nur um lächerliche Kunststücke vorzuführen, die Menschen unterhalten sollen.
Zoos erklären nur, wie die Tiere heißen, wo sie leben und von was sie sich ernähren. In den kleinen Käfigen haben die Tiere gar nicht die Möglichkeit, ihr eigentliches Verhalten zu zeigen. Viele Tiere, die normalerweise in großen Herden leben, werden im Zoo nur paarweise oder sogar alleine gehalten. Da die Tiere im Zoo keine richtigen Rückzugsmöglichkeiten, keine ausreichende Bewegung haben und geistig auch nicht gefordert werden, werden sie oft geistig krank. Sie verletzen sich dann selbst oder machen aus Langeweile immer wieder die gleiche Bewegung (das nennt man Weben).
Den meisten Zoos geht es nur um das Geldverdienen und nicht darum, dass es den Tieren möglichst gut geht.
Die meisten Tiere im Zoo sind nicht vom Aussterben bedroht. Sie werden auch nicht vom Zoo in ihren ursprünglichen Lebensraum zurückgebracht (das nennt man Auswildern), da in Gefangenschaft gezüchtete Tiere nicht in der Wildnis freigelassen werden können. Wir können Tiere nur retten, wenn wir ihre natürlichen Lebensräume bewahren und sie vor Jägern schützen. Anstatt Zoos zu unterstützen, indem wir sie besuchen, sollten wir Gruppen fördern, die Tiere retten und ihre Lebensräume erhalten wollen ohne sie zu züchten und zu verkaufen.