Tierische Freunde!

Das geheimnisvolle Leben von Hamstern – Teil 2

In einem ersten Teil haben wir dir schon erzählt, welche Ansprüche Hamster an ihre Umgebung stellen, damit sie ein zufriedenes Leben führen können. Denn die Haltung und die Bedürfnisse eines Hamsters sind sehr anspruchsvoll, so dass viele Kinder wenig Freude an ihnen haben. Ganz wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit der pelzigen Tiere ist aber nicht nur, wie sie wohnen, sondern auch, was sie essen.

Damit dein Hamster ein glücklicher Mitbewohner ist, verrät PETAKids dir die Leibspeisen der kleinen Nager:

Die Hauptmahlzeit von Hamstern besteht aus Samen, Getreide und Saaten. Darüber hinaus lieben Hamster vor allem frisches Gras, Gemüse und Kräuter. Du kannst zum Beispiel Brennnesseln sammeln und später trocknen, und auch Löwenzahn wird dir bei vielen Spaziergängen begegnen. Salatgurken, Paprika und Möhren stehen ebenfalls auf dem Speiseplan von Hamstern.

Die Vierfüßler sollten auch jede Menge grünes Gemüse futtern, da es weniger Zucker enthält als rotes Gemüse und deswegen gesünder für sie ist. Auf Kohlgemüse sollten die Tiere allerdings verzichten. Wenn du klein geschnittenes Gemüse an verschiedenen Stellen im Gehege versteckst, ist das ein schönes Suchspiel für deinen tierischen Mitbewohner.
Beachte: Sonnenblumenkerne und Erdnüsse gehören nicht auf den Speiseplan der Vierfüßler. Da die kleinen Nager nachtaktive Tiere sind, sie also nachts wach sind und tagsüber schlafen, werden sie auch nachts essen. Das muss bei Fütterungszeiten beachtet werden, da sie am Tage leicht gestört werden können.

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Samen, Blüten und Getreide stehen ganz weit oben auf dem Speiseplan der kleinen Nager © PETA/Julia Bielecki.

Die kleinen Nager sind allerdings keine Vegetarier. Sie essen neben Gemüse und Obst auch tote Tiere. Das Füttern macht also keinen großen Spaß!
Viele Leckerlis, die in Zoogeschäften erhältlich sind, eignen sich nicht für Hamster, da sie oft Honig enthalten, der ihre Backentaschen verkleben kann. Hamster haben im Mund Backentaschen, mit deren Hilfe sie ihr Futter transportieren können. Wenn ihre Backentaschen nun durch Honig oder Zucker verkleben, verhindert das den Nahrungstransport. Dadurch fühlen sich die kleinen Tiere gestört.

Wenn es Hamstern schlecht geht, zeigen sie das kaum. Am besten wiegst du deinen felligen Freund regelmäßig mit der Küchenwaage (dafür kannst du ihn in eine kleine Schale setzen), denn so siehst du, ob er abgenommen hat. Ein Gewichtsverlust kann ein Zeichen dafür sein, dass dein Liebling krank ist. Dann solltest du ihn sofort zu einem Tierarzt bringen.

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Nur gesunde Hamster sind glücklich. Foto © PETA/Julia Bielecki.

Wusstest du schon …?

Hamster ist nicht gleich Hamster!

Kaum zu glauben, aber es gibt über 20 verschiedene Arten! Als tierische Mitbewohner leben bei uns vor allem Zwerg- und Mittelhamster wie zum Beispiel Goldhamster. Jede Art hat eigene Bedürfnisse, daher musst du dich gut informieren. Bei einem Besuch eines Tierheimes oder einer Pflegestelle für Hamsternotfälle kannst du nicht nur deinen neuen Liebling kennenlernen, sondern dir auch alles erzählen lassen, was du über das Zusammenleben mit Hamstern wissen musst.

 

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